Kaltenkirchen

Serpil Midyatli zu Besuch bei der AKN

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Von links: Die Kaltenkirchener SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Steenbuck, die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Weber und AKN-Geschäftsführer Ulrich Bergmann.

Von links: Die Kaltenkirchener SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Steenbuck, die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Weber und AKN-Geschäftsführer Ulrich Bergmann.

Foto: SPD

Geschäftsführer Ulrich Bergmann erläuterte der SPD-Landesvorsitzenden, wie das Unternehmen mit der Corona-Krise fertig wird.

Kaltenkirchen.  Vor wenigen Tagen war die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli einer Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Weber aus Sievershütten gefolgt und stattete der AKN Eisenbahn GmbH in Kaltenkirchen einen Besuch ab. Begleitet wurde sie von Susanne Steenbuck, der Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten in Kaltenkirchen. Serpil Midyatli hat ihre „Sommerbereisung“ unter das Motto „Starke Wirtschaft in Schleswig-Holstein“ gestellt, um sich gerade jetzt ein Bild von der Situation im Land zu machen.

Der Schwerpunkt des Gespräches mit Ulrich Bergmann, dem Geschäftsführer der AKN, Marco Daniel (Prokurist), Christiane Lage-Kress (Pressesprecherin) und Thomas Bartossek (Vorsitzender des Betriebsrates) war die Lage vor und während der Corona-Pandemie. Bergmann berichtete, dass es bei AKN bisher keinen Corona-Fall gegeben habe. Zwar habe das Kundencenter für rund einen Monat geschlossen werden müssen, zu Einschränkungen des Fahrplans sei es nicht gekommen. Soweit möglich, seien Kollegen und Kolleginnen ins Homeoffice geschickt worden, nachdem eine bereits bestehende Vereinbarung gemeinsam mit dem Betriebsrat erweitert worden sei, so Ulrich Bergmann. „Es gab zum Glück keine Kurzarbeit“, betonte der AKN-Geschäftsführer, obwohl unter anderem wegen der geschlossenen Schulen und vieler abgesagter Großveranstaltungen durchschnittlich 70 Prozent weniger Fahrgäste befördert worden seien.

AKN beförderte 70 Prozent weniger Fahrgäste

Bergmann erläuterte der SPD-Landesvorsitzenden, inwieweit die Corona-Pandemie die Arbeitswelt bei der AKN verändert habe. „Es fanden verstärkt Videokonferenzen statt. Bei vielen Arbeitsplätzen, wie beispielsweise in der Werkstatt, war dies aber natürlich nicht möglich, hier musste daher auf die üblichen Hygieneregeln geachtet werden, welche von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anstandslos mitgetragen werden“, sagte der Geschäftsführer.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Weber stellte im Anschluss an das Gespräch und nach der Führung durch die Werkstatt abschließend fest: „Die AKN ist ein engagierter und verantwortungsbewusster Arbeitgeber, der fest in der Region verwurzelt ist. Solche Unternehmen sind eine wichtige Stütze unserer lokalen Wirtschaft.“

( frs )

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