Norderstedt

Ab heute darf auf Spielplätzen wieder getobt werden

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Gesperrtes Wipptier auf dem Spielplatz Falkenhorst.

Gesperrtes Wipptier auf dem Spielplatz Falkenhorst.

Foto: Burkhard Fuchs / fuchs

Stadt öffnet die Anlagen wieder. Abstands- und Hygieneregeln müssen aber eingehalten werden. Klettertürme bleiben gesperrt.

Norderstedt.  Für die ganz kleinen Norderstedter ist die Coronakrise eine ganz besondere Herausforderung. Schließlich kapieren sie kaum, warum ihr Leben plötzlich so eingeschränkt ist. Doch nun gibt es für die Knirpse der Stadt nach Wochen der Auszeit beim Toben und Spielen an der frischen Luft endlich eine gute Nachricht: Die Norderstedter Spielplätze werden vom heutigen Montag an wieder von der Stadtverwaltung freigegeben.

Doch aufkommende Euphorie muss leider gleich wieder gebremst werden. Denn zunächst ist auf den Spielplätzen noch lange nicht wieder alles so wie vor der Krise. „Die Stadt Norderstedt beginnt ab sofort mit den Vorbereitungen, erste Spielplätze im Stadtgebiet wieder zu öffnen“, sagt Nina Wrage, Sprecherin der Stadtverwaltung. „Das Land hat bei der Wiedereröffnung der Spielplätze zur Auflage gemacht, dass die Kommunen Zugangs- und Hygienekonzepte vorlegen.“ Über Details dieser Konzepte müsse noch verhandelt werden. „Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln müssen weiterhin, also auch auf Spielplätzen, eingehalten werden.“

Die Stadt werde weiterhin kontrollieren, ob die Bürger in der Öffentlichkeit den Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. „Vor allem sind die Eltern aufgerufen, beim Besuch der Spielplätze darauf zu achten, dass die Kinder genug Abstand einhalten.“

Das hängt natürlich vom Spielgerät ab. Völlig unbedenklich sind wohl jetzt jene Wipptiere aus Holz, auf denen sowieso nur jeweils ein Kind sitzen kann. Die Stadtverwaltung hatte diese teilweise eingeklemmt zwischen Sperrgittern vor spielenden Kindern geschützt – was ziemlich martialisch aussah und für viele Bürger zu einer Art traurigem Mahnmal für die Situation wurde. Die Gitter werden jetzt wohl verschwinden. Und auch bei Rutschen, Schaukeln und Wippen lässt sich der Abstand zwischen Kindern gut regeln. Die Stadt hat aber entschieden, dass Klettertürme es nicht zulassen, die Kinder immer auf Abstand zu halten. Deswegen bleiben diese auch jetzt noch gesperrt. „Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle Spielplätze bereits am Montag wieder offen sind“ sagt Wrage. „Wir wünschen allen Kindern wieder viel Spaß beim Spielen und Toben!“

( abm )

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