Norderstedt

Müll entzündet sich im Lastwagen – Feuerwehr löscht

Ein Feuerwehrmann prüft den Müllhaufen auf der Neuen Straße.

Ein Feuerwehrmann prüft den Müllhaufen auf der Neuen Straße.

Foto: Florian Büh

Zwei der Müllwerker atmen giftigen Qualm ein. Brandursache könnte eine fälschlich im Wertstoffmüll entsorgte Batterie gewesen sein.

Norderstedt.  Großer Schreck für drei Müllwerker von Brockmann Recycling am Freitag, gegen 9 Uhr, auf ihrer Tour in der Neuen Straße in Glashütte: In ihrem Laster brennt es. Dichter Rauch steigt aus dem gesammelten Wertstoffmüll im Laderaum. Die beiden als Sammler eingeteilten Mitarbeiter bekommen den giftigen Qualm direkt ab.

Über den Notruf 112 wird die hauptamtliche Wachabteilung der Feuerwehr Norderstedt alarmiert. Und die entscheidet: Alles was kokelt, muss raus aus dem Lastwagen. Der Fahrer beginnt, die Müllladung mitten auf der Wohnstraße abzukippen. Der Grund für den Brand könnte eine Batterie im Wertstoffsack sein, die sich an Stahlwolle entzündet hat. „Das weiß doch jeder, dass Batterien nicht in die Wertstofftonne, sondern in eine Sammelstation gehören“, kommentiert ein Anwohner, der sich das etwa eine Stunde dauernde Schauspiel auf der Straße ansah.

Denn neben den Löscharbeiten der Feuerwehr gab es noch mehr zu sehen: Innerhalb kürzester Zeit wurde das Betriebsamt der Stadt Norderstedt zur Einsatzstelle gerufen. Mit einem Radlader wurde der Müll von der Straße gesammelt. Das schwere Gerät und das Personal standen innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung. Erstaunlich und lobenswert, erst recht in Zeiten von Corona – das fanden auch die Anwohner, die den Helfern sogar Kaffee brachten. Zu guter Letzt machte noch die Kehrmaschine alles wieder sauber.

( büh )

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