Kreis Segeberg

Neun weitere Corona-Fälle im Kreis Segeberg

Ein Arzt führt bei einer Autofahrerin einen Covid-19-Test durch. Diese Corona-Virus Testung wird Forschungszentrum Borstel (FZB) ausschließlich für Patienten mit Überweisung und Termin durchgeführt.

Ein Arzt führt bei einer Autofahrerin einen Covid-19-Test durch. Diese Corona-Virus Testung wird Forschungszentrum Borstel (FZB) ausschließlich für Patienten mit Überweisung und Termin durchgeführt.

Foto: Axel Heimken / dpa

Damit zeigt die Zahl der bestätigten Covid-19-Infizierten im Kreis Segeberg auf 78. Erstmals mehr als 1000 Fälle in Schleswig-Holstein.

Kreis Segeberg.  Im Kreis Segeberg gibt es neun weitere labordiagnostisch bestätigte Covid-19-Fälle. Die Gesamtzahl aller bisher Infizierten steigt damit auf 72. Bei einer Person handelt es sich um einen Reiserückkehrer, sieben Personen hatten Infizierte in ihrem Umfeld, in einem Fall ist die Infektionsursache unbekannt. Die Kontaktpersonen sind aber ermittelt und in Quarantäne. Wieder genesen und damit aus der Quarantäne entlassen sind im Kreis Segebergaktuell zehn Menschen. Bislang wurden seit Beginn der Epidemie insgesamt 1007 Fälle in Schleswig-Holstein gemeldet (+ 90 im Vergleich zu Sonnabend). 117 Personen sind oder waren demnach seit Beginn der Epidemie in klinischer Behandlung (+ 14). Es sind sechs Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet.

Kein Kursus, keine Gebühr Für Teilnehmer der städtischen Musikschule fallen während der aktuellen Schließung keine Musikschulentgelte an. Die Stadt wird die zum 31. März fälligen Beträge nicht einziehen. Daueraufträge sollten bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Eine Rückerstattung bereits für ausgefallene Kurse gezahlter Beiträge wird es erst zum Schuljahresende (31. Juli) geben. Bereits seit dem
16. März findet an der städtischen Musikschule kein Unterricht mehr statt.

Betreuung erstatten! Die CDU Henstedt-Ulzburg hat den Antrag gestellt, den Eltern die Betreuungskosten in Kita oder Hort in voller Höhe zu erlassen. „Unabhängig davon, ob das Finanzpaket des Landes diese Kosten decken wird“, sagt CDU-Sprecherin Claudia Meyer. „Außerdem haben wir die Verwaltung dazu aufgefordert, im Sinne des Antrags bereits jetzt tätig zu werden, um die Eltern in unserer Gemeinde sofort zu entlasten. Für uns hat diese Entlastung Priorität, da uns bewusst ist, dass viele Familien bereits jetzt erhebliche finanzielle Einbußen verkraften müssen.“

Hoffnung für KuKuHU Die Kümmerer der Kunst und Kultur-Woche Henstedt-Ulzburg (KuKuHU) und der Vorstand HU-Marketing möchten die 12. Auflage der Woche, derzeit für den 1. bis 7. Juni geplant, noch nicht absagen. Es bestehe Hoffnung, dass sich die Lage bis dahin so weit verbessere, dass zumindest eine abgespeckte Version mit Ausstellungen und kleinen Musikveranstaltungen möglich sein könnte. Endgültig entscheiden will man Ende April. Fest steht hingegen, dass es auf jeden Fall einen KuKuHU-Wein 2020 geben wird.

Beratung für Handwerker Ab sofort ist die Antragstellung für die Mittel aus dem Corona-Soforthilfeprogramm möglich. Die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite der Investitionsbank Schleswig-Holstein abrufbar. Die Handwerkskammer Lübeck ist auf die verstärkte Nachfrage der Mitgliedsbetriebe zu den Finanzhilfen vorbereitet. Das Beratungsteam ist unter
0451/150 60 erreichbar.