Norderstedt
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Feuernacht – Schlümpfe, Zombies und der Iron Man

Eine Gruppe Schlümpfe bei der Feuernacht 2020 – inklusive Intimfeind Gargamel (l.)

Eine Gruppe Schlümpfe bei der Feuernacht 2020 – inklusive Intimfeind Gargamel (l.)

Foto: Feuerwehr Norderstedt

Bei der 31. Ausgabe der Faschingsparty übernahmen die Narren die Sporthalle Falkenberg. Feuernacht in diesem Jahr nicht ausverkauft.

Norderstedt.  Wenn sich die Schlümpfe, Iron Man und Gandalf der Graue in der Mehrzweckhalle am Falkenberg die Klinke in die Hand geben, dann war wohl mal wieder Feuernacht – die einzige und größte Karnevals-Party in Norderstedt. Die Feuerwehr Harksheide feiert die Feuernacht seit Jahrzehnten immer am zweiten Sonnabend im Februar. Die Kostümparty ist ein Stück launige Stadtgeschichte geworden. In diesem Jahr trafen sich die Narren schon zum 31. Mal.

Für die Kameradinnen und Kameraden Feuerwehr Harksheide bedeutet die Feuernacht immer auch eine Menge Arbeit. Schließlich muss die Sporthalle in eine einzigartige Partylocation verwandelt werden. Und auch hinter den Tresen der Halle stehen Feuerwehrleute, teilweise mit ihren Partnern und allesamt in Kostüm.

Die Stimmung war in diesem Jahr ebenso ausgelassen wie in den Vorjahren. In der Halle hüpften große grüne Männchen von einem anderen Planeten herum, daneben etliche blaue Schlümpfe und Superheld Iron Man brauste durch die Halle und suchte einen Platz zum Landen. Eine Zombiehorde wurde unterdessen von einer Spezialeinheit mit sexy Polizistinnen verhaftet. Für die Tanzmusik sorgte an diesem Abend die Band Metro Lounge. Ihr Programm mit zahllosen Partyhits hielt die Massen auf der Tanzfläche immer in Bewegung.

„Die Feuernacht war allerdings nicht ausverkauft“, sagt der Wehrführer Henrik Liesner. Es gab sogar Karten an der Abendkasse. In den Vorjahren waren sie weit vor der Feuernacht restlos vergriffen. Liesner zweifelt am bisherigen Verkaufsprinzip: Für eine Karte müssen die Leute immer an einem Sonnabend Schlange stehen bei der Feuerwehr. „Aktuell erarbeiten wir ein neues Konzept für den Kartenverkauf im nächsten Jahr“, so Liesner.