Norderstedt
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Zu Besuch bei indigenen Völkern am Rand der Welt

An den Rändern der Welt traf der Naturfotograf Markus Mauthe auf indigene Kulturen und Menschen abseits der modernen Zivilisation.

An den Rändern der Welt traf der Naturfotograf Markus Mauthe auf indigene Kulturen und Menschen abseits der modernen Zivilisation.

Foto: © Greenpeace/Markus Mauthe

Naturfotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe reist 30 Jahre lang in die letzen Winkel der Erde. Jetzt zeigt er seine Fotos.

Norderstedt. Der Naturfotograf, Buchautor und Umweltaktivist Markus Mauthe kommt mit seiner Foto-Live-Show in den Festsaal am Falkenberg. Mauthe bereist seit über 30 Jahren die letzten Winkel der Welt fernab bekannter Reiserouten. Für sein neues Projekt in Kooperation mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace machte er sich drei Jahre lang auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen mit den Kreisläufen der Natur leben.

„Menschen aus vier Kontinenten, die in solch unterschiedlichen Lebensräumen wie Wäldern, Savannen, im Eis oder auf dem Wasser leben, erzählen ihre Geschichten“, sagt Mauthe. „Auf meinen Reisen hat mich stets ein Filmteam begleitet. Aus über 150 Stunden Filmmaterial ist ein Kinofilm entstanden, dazu bereichern bewegte Bilder auch meine neue Liveshow“, sagt Mauthe.

Magische Momente, extreme Erfahrungen und beeindruckende Bilder von über zwanzig unterschiedlichen Volksgruppen können die Zuschauer in seiner neuen multimedialen Live-Show erwarten, die von Greenpeace und der Volkshochschule Norderstedt veranstaltet wird.

Mauthe reiste zu den Mundari im krisengeschüttelten Südsudan. Diese leben an den Ufern des Nils in enger Symbiose mit ihren imposanten, langhornigen „Rindern der Könige“. In den wunderschönen Inselwelten Indonesiens traf Mauthe die Bajau, die ihren Alltag auf Hausbooten im Ozean verbringen. Ein weiteres Highlight war die Expedition in den nordöstlichsten Zipfel von Russland, wo er das Volk der Tschuktschen begleitete. Sie ziehen mit ihren Rentieren bei eisigen Temperaturen durch die Weiten der Tundra.

Dies sind nur einige faszinierende Beispiele für Begegnungen. Mehr als zwanzig indigene Völker in Tropenwäldern, Gebirgen, Wüsten, auf dem Ozean und im arktischen Eis hat der passionierte Fotograf und Umweltaktivist insgesamt besucht. In seinen Aufnahmen versteht es Markus Mauthe meisterlich, charakteristische Landschaften, kulturelle Eigenheiten der Menschen und besondere Stimmungen einzufangen. Fotografien werden zu Kunstwerken, filmische Sequenzen zu fesselnden Abenteuergeschichten.

Untermalt werden seine Reisen an die Ränder der Welt mit Musikpassagen seines langjährigen Komponisten Kai Arend.

An den Rändern der Welt, Do, 13.2, 19.30, Festsaal am Falkenberg, Langenharmer Weg 90. Einlass ab 19.00. Der Eintritt ist frei. Platzreservierungen sind nicht möglich.