Norderstedt
Fördermittel

Fünf Millionen Euro für Hallenbad-Sanierung in Bad Segeberg

Das städtische Hallenbad in Bad Segeberg muss saniert werden.

Das städtische Hallenbad in Bad Segeberg muss saniert werden.

Foto: Christopher Herbst

Das Bad liegt im Städtebauförderungs-Gebiet. Bad Segeberg muss Eigenanteil von mehr als 500.000 Euro leisten.

Bad Segeberg.  Für die geplante Sanierung des städtischen Hallenbads erhält Bad Segeberg erhebliche Fördermittel. Das hat Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) bekannt gegeben. Demnach stünden über den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ 5,65 Millionen zur Verfügung. Die Kreisstadt profitiert davon, dass sich das öffentliche Bad in der Südstadt befindet, die ein vom Bund gestütztes Städtebauförderungs-Gebiet ist. Deswegen kommt die Subvention weitestgehend aus Berlin: 4.237.500 Euro stehen bereit, weitere 847.500 Euro vom Land, Bad Segeberg muss einen Eigenanteil von 565.000 Euro leisten.

„Von der Sanierung des Hallenbads profitiert eine ganze Region. Es ist ein tolles Beispiel dafür, was wir mit Investitionspaktmitteln für die Menschen vor Ort bewegen können“, so Grote. Die Sanierung wird den Umbau und die Erneuerung der Bausubstanz, der Technik, deren energetische Ertüchtigung sowie das Schaffen von Barrierefreiheit beinhalten. Grote: „Mit dem Projekt stärken wir die soziale Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wir stärken die Freizeitinfrastruktur.“

Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld reagierte erfreut auf die Förderzusage. Schließlich hatte es vor einigen Jahren noch Diskussionen darüber gegeben, ob das Bad an der Theodor-Storm-Straße nicht aus Kostengründen sogar ersatzlos abgerissen werden müsste. „Das Hallenbad ist in mehrfacher Hinsicht notwendig und nützlich. Der politische Grundsatzbeschluss für die Sanierung ist da, wir können in diesem oder im nächsten Jahr beginnen.“

Einziger Nachteil: Sollte während der Sanierung der Betrieb zeitweise ruhen müssen, und davon ist auszugehen, muss die Stadt die Personalkosten für die 15 Mitarbeiter weiterhin tragen, dazu kommen Einnahmeausfälle.