Norderstedt
NORDERSTEDT

Pastorin Henke: „Wir wünschen uns für 2020 weniger Kummer"

Gruppentreffen der Pastorinnen und Pastoren, oben von links: Hans Janßen, Veit Praetorius, Detlef Kühne, Dirk Evert; zweite Reihe von links: Propst Karl-Heinrich Melzer, Elisabeth Wallmann, Sebastian Fiebig; vordere Reihe von links: Christina Henke, Reingard Wollmann-Braun, Heike Shelley, Gunnar Urbach, Notfallseelsorger. FOTO: HEIKE LINDE-LEMBKE

Gruppentreffen der Pastorinnen und Pastoren, oben von links: Hans Janßen, Veit Praetorius, Detlef Kühne, Dirk Evert; zweite Reihe von links: Propst Karl-Heinrich Melzer, Elisabeth Wallmann, Sebastian Fiebig; vordere Reihe von links: Christina Henke, Reingard Wollmann-Braun, Heike Shelley, Gunnar Urbach, Notfallseelsorger. FOTO: HEIKE LINDE-LEMBKE

Ökumenischer Neujahrsempfang: 110 Gäste aus Norderstedts Gesellschaft und Politik feiern in der Glashütter Thomaskirche.

Norderstedt.  „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“ aus dem Markus-Evangelium (9,24) lautet die Jahreslosung der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der Kirchen für 2020, und unter dieses Motto stellte Pastorin Christina Henke ihre Rede beim ökumenischen Jahresempfang der Norderstedter Kirchen in der Glashütter Thomaskirche.

„Groß wünschen ist für das neue Jahr erlaubt, wir stampfen unsere Pläne nicht in den Boden, wir liegen Gott mit unseren Wünschen laut in den Ohren“, sagte Christina Henke, die seit 19 Jahren Pastorin an der Thomaskirche ist. Sie konnte neben 110 Gästen Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, Doris Grote, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, und viele Mitglieder aus Norderstedter Vereinen und Verbänden begrüßen.

Sternsinger sammeln 444 Euro Spenden für Kindermissionswerk

„Wie schön, man sieht Ihnen die 50 Jahre gar nicht an“, begrüßte Christina Henke Norderstedts Oberbürgermeisterin und hob damit auf die 50-Jahr-Feier der Stadt ab. Henke ergänzte: „Wir wünschen uns für 2020 weniger Kummer, wir wollen das Stadt-Jubiläum feiern, bei dem auch die Kirchen viele Gespräche überall in der Stadt anbieten.“

Traditionsgemäß sangen sieben Sternsinger der katholischen St. Hedwig Kirche, baten um Frieden für alle Kinder in den Kriegsgebieten und schrieben die Segnung „C + M + B 2020“ für das neue Jahr an die Backsteinwand der Thomaskirche, nachdem sie von den Gästen 444 Euro Spenden für das Kindermissionswerk der Sternsinger sammelten. Es unterstützt weltweit 1832 Projekte in 111 Ländern. Die Sammlung 2020 geht an kriegsgeschädigte Kinder im Libanon.

2019 sammelten die Sternsinger bundesweit mehr als 50 Millionen Euro Spenden. Einen ihrer nächsten Auftritte haben die Kinder auf dem Neujahrsempfang am Sonntag, 19. Januar, von 11.30 Uhr an in der „TriBühne“, Rathausallee 50.