Norderstedt
Furioser Auftritt

SV Friedrichsgabe begeistert im Oberliga-Spitzenspiel

Konzentration beim Aufschlag: Lena Moll­witz (23) kam vor der Saison aus Schwarzenbek zum SVF.

Konzentration beim Aufschlag: Lena Moll­witz (23) kam vor der Saison aus Schwarzenbek zum SVF.

Foto: Anne Pamperin

Damenmannschaft fertigt das zweite Team der Füchse Berlin in eigener Halle mit 8:2 ab. Die Bilanz nach fünf Partien: 10:0 Punkte.

Norderstedt.  Die Bilanz der Tischtennisdamen des SV Friedrichsgabe nach fünf Spieltagen in der Oberliga Nord-Ost ist beeindruckend: 10:0 Zähler, 40:7 Matchpunkte, Platz eins in der Tabelle.

Das neu formierte Team scheint in dieser Saison unschlagbar zu sein – und das in fast jeder Besetzung. Beim Schlusslicht SC Poppenbüttel III triumphierte der SVF auch ohne Spitzenspielerin Lena Mollwitz und die erkrankte Svenja Böhm ganz souverän mit 8:0. Mollwitz war darauf gegen den Tabellenzweiten Füchse Berlin II dann aber mit von der Partie, gewann an der Seite von Anna Schüler das Doppel und holten zudem einen Einzelzähler.

60 Zuschauer sind begeistert

60 begeisterte Zuschauer kamen in der Sporthalle Pestalozzistraße voll auf ihre Kosten, sahen gegen die Gäste aus der Bundeshauptstadt Tischtennis vom Allerfeinsten und einen 8:2-Erfolg der Heimmannschaft. Neben Lena Mollwitz kam auch die Ukrainerin Anastasilia Efimova zum Einsatz. Die Berlinerinnen reisten indes ohne ihre beiden Spitzenspielerinnen Olga Heinrich und Soraya Domdey an. Erfolgserlebnisse hatten nur die zweitligaerfahrene Sina Henning, die sich gegen Lena Mollwitz durchsetzte. Und das eingespielte Doppel Henning/Lisa-Sophie Steinhäuser, das mit 12:10, 8:11, 11:9, 8:11 und 11:8 gegen das
SVF-Duo Anastasilia Efimova/Miriam Ludwig gewann.

Anna Schüler spielt nur im Doppel

Die Gastgeberinnen konnten es sich sogar leisten, Bundeskadermitglied Anna Schüler gegen die „Füchse“ nur im Doppel zu bringen und im Einzel auf andere Spielerinnen zu setzen. „Wenn man so will, haben wir ein Luxusproblem. Obwohl das Wort ja nicht passt, denn die Mädels verstehen sich alle super und sind zudem unheimlich ehrgeizig. Alle wollen den Erfolg. Unser Ziel ist der Aufstieg in die Regionalliga“, sagte Mannschaftsbetreuerin Bettina Ludwig.

Schon an diesem Sonnabend können sich die Tischtennisfans in der Region auf ein weiteres Spitzenspiel in Friedrichsgabe freuen. Der SVF empfängt um 17 Uhr den neuen Tabellenzweiten Niendorfer TSV (8:2 Punkte) – und will seine weiße Weste natürlich weiter wahren.

Am Sonnabend kommt der Niendorfer TSV

„Wir hoffen, dass wieder viele Zuschauer in die Halle kommen. Vor so einer Kulisse zu spielen, macht Spaß und motiviert schon sehr“, sagte Miriam Ludwig, die gegen Niendorf ein Duell auf Augenhöhe erwartet. „Die sind Regionalliga-Absteiger, das wird sicher nicht einfach für uns“, sagt die 19-Jährige, die bisher sechs Einzelsiege auf ihrem Konto hat. Wer am Sonnabend aufschlägt, ist noch geheim. Aber klar ist, dass die Verantwortlichen bei der Aufstellung wieder die Qual der Wahl haben…

Punkte gegen SC Poppenbüttel III: Anastasilia Efimova, Miriam Ludwig (je 2), Ariane Liedmeier, Anna Schüler (je 1), Schüler/Liedmeier und Efimova/Ludwig.

Punkte gegen Füchse Berlin II: Ludwig, Efimova, Liedmeier (je 2), Lena Mollwitz (1) und Mollwitz/Schüler