Norderstedt
Freizeit

Spaß für jedermann – Norderstedts neues Spielparadies

René Rosell ist von der Optik und dem Parcours der Laser-Tag-Welt in der neuen Action Arena in Norderstedt begeistert.

René Rosell ist von der Optik und dem Parcours der Laser-Tag-Welt in der neuen Action Arena in Norderstedt begeistert.

Foto: Burkhard Fuchs / Burkhard Fuchs Burkhard Fuchs

Von Laser-Tag über Virtual-Reality-Spiele bis zum guten alten Billard: Am Donnerstag eröffnet die neue Action Arena am Harksheider Markt.

Norderstedt.  Das neue Mekka für Spielefans steht in Norderstedt am Harksheider Markt. Da, wo bis vor einem Jahr noch Hanteln gestemmt und Fitness geübt wurde, kann nun bald gespielt werden, bis der Arzt kommt. Auf einer Fläche von 1800 Quadratmetern bietet die neue Action Arena am Alten Kirchenweg 33–41 an fast 200 Spielplätzen rund 1000 verschiedene Spielmöglichkeiten. Am Donnerstag, 26. September, eröffnet das neue Spielparadies. Das Abendblatt ließ sich am Sonntag schon einmal vorab die neue Spielhölle zeigen, die einer spektakulären, bunten Unterwasserwelt nachempfunden wurde.

„Wir wollen hier alle Menschen ab 14 Jahren ansprechen, die Spaß am Spielen haben und die auch gemeinsam spielen wollen statt allein zu Hause am Computer“, sagt Inhaber Thomas Hildebrandt über das Konzept. 1,2 Millionen Euro hat der Norderstedter in dieses Projekt gesteckt, mit dem er bereits in Kiel gestartet ist, wo er vor fünf Wochen eine ähnlich gestaltete Action Arena eröffnet hat. „Dort kommen bis zu 300 Besucher am Tag“, sagt Hildebrandt.

Die Spiel-Arena ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die aber alle die Unterwasserwelt, die in den abgedunkelten Räumen in den schillerndsten Farben leuchtet, zum Thema haben. Beim sogenannten Laser-Tag können die Besucher mit Laserpistolen Ziele markieren und sich in einer Art Häuserkampf tief unten im Meer gegen sich selbst oder andere behaupten. „Überall steht der Wettkampf im Vordergrund“, erklärt Hildebrandt. Die Treffer werden gezählt. Wer getroffen wird, müsse kurz pausieren und könne dann weiterspielen.

Für die Älteren gibt es im Retro-Block das Pacman-Spiel

Im virtuellen Spieleraum katapultiert sich der Spieler mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille in verschiedene Fantasiewelten, die er unmittelbar zu erleben scheint. An verschiedenen Stationen kann er bis zu 50 verschiedene Spiel- und Sportvarianten ausprobieren, vom Jet-Ski bis zum Skispringen, vom Motorradfahren bis zum Freestyle-Klettern, erläutert Marketingleiter Axel Gneist.

Direkt nebenan bieten Automaten, in die sich der Spieler hineinsetzt und von wo aus er sein Rennen am Bildschirm verfolgt, ähnliche Spielwelten, die auch alle möglichen Sportarten von Basketball bis zum Olympia-Weitsprung umfassen.

In die grellsten Farben abtauchen können Spieler, die die zwölf Bahnen beim Schwarzlicht-Minigolf spielen wollen. Im Bereich der Escape Rooms muss der Spieler nicht etwa detektivisch herausfinden, wie er wieder herauskommt, sondern Aufgaben lösen, die die Strom- oder Luftversorgung in der Unterwasserwelt wieder herstellen sollen. „Ich mag keine abgeschlossenen Türen“, erklärt Hildebrandt diese Spielidee, die nur in der Gruppe zusammen lösbar sei. Darüber hinaus gibt es hier mit Tischfußball und Billard auch Spielangebote aus der guten alten analogen Zeit. Ältere Zeitgenossen können im Retro-Block auch ihr geliebtes Pacman-Spiel spielen, das frühe Pong-Tennis aus der Anfangszeit der Videospiele ausprobieren oder an Flipperautomaten daddeln. Die Action Arena stelle Reaktionszeit, Geschicklichkeit, Motorik, Konzentration und Koordination der Mitspieler auf die Probe, betont Arena-Chef Hildebrandt. Das gesamte Konzept einschließlich der Unterwasserweltidee habe ihm die niederländische Firma Joravision ausgearbeitet.

Die ersten Besucher am Sonntag zeigten sich begeistert. René Rosell war von der Optik und der Vielseitigkeit im Laser-Tag-Raum angetan. Louis Leo Augustin demonstrierte seiner Mutter, was er beim Schwarzlicht-Minigolf so drauf hat. Und Caesar Fuchs tauchte zwischen den Basketballspielen am liebsten in die virtuellen Scheinwelten ab.

Damit die Spieler sich nicht von Anfang an für ein Spiel entscheiden müssen, werde nach Zeit abgerechnet, erklärt Inhaber Hildebrandt seine Spielregeln. Eine Stunde kostet 12,95 Euro, zwei Stunden 22,95 Euro, drei Stunden 29,95 Euro und die Tageskarte 34,95 Euro. Ein Armband, das der Spieler beim Eintritt bekommt, hält die Zeit fest, sodass am Ende abgerechnet wird. In den Spielpausen kann sich der Spieler bei Getränken und kleinen Snacks erholen und neue Kraft fürs Spielen tanken.