Norderstedt
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Garstedt baut den Verkehrsknotenpunkt um

Die Kreuzung der Friedrich-Ebert-Straße mit dem Friedrichsgaber Weg.

Die Kreuzung der Friedrich-Ebert-Straße mit dem Friedrichsgaber Weg.

Foto: Google Earth

Linksabbiegerstreifen und Abbiegeverbot sollen Verkehr an Friedrich-Ebert-Straße/Friedrichsgaber Weg flüssiger machen.

Norderstedt.  Die Stadtverwaltung Norderstedt will den viel befahrenen Knotenpunkt des Friedrichsgaber Weges mit der Friedrich-Ebert-Straße in Garstedt umbauen. Die Arbeiten sind für das Frühjahr 2020 geplant. Die Kreuzung soll komplett neu gebaut werden und auch eine neue Entwässerung erhalten.

Auf der durch Ampeln geregelten Kreuzung prallen täglich zu den Stoßzeiten die Pendlerverkehre aufeinander. Dabei bilden sich regelmäßig mehrere Hundert Meter lange Rückstaus. Die Kreuzung war laut Stadtverwaltung auch ein Unfallschwerpunkt, weil es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Linksabbiegern aus der Friedrich-Ebert-Straße und dem geradeaus fahrenden Gegenverkehr kam. Durch eine veränderte Ampelschaltung wurde die Situation zwar entschärft. Aber die Leistungsfähigkeit der Kreuzung wurde schlechter, die Staus noch länger.

Nun hat ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro die Planungsvarianten vorgelegt: Die östliche Zufahrt der Kreuzung über die Friedrich-Ebert-Straße soll zwei Fahrstreifen bekommen – einen für die Linksabbieger und einen für den Geradeaus- und Rechtsabbiegerverkehr. Dadurch soll auch der Versatz der gegenüberliegenden Zufahrten der Friedrich-Ebert-Straße beseitigt werden – er war ein Grund für die Linksabbiegerunfälle.

Auf dem Friedrichsgaber Weg soll aus Richtung Süden ebenfalls ein echter Linksabbiegerstreifen entstehen, damit daneben der Geradeausverkehr ungehindert passieren kann. Das ist auch der Grund, warum das Linksabbiegen aus Richtung Norden in die Friedrich-Ebert-Straße verboten werden soll. Mit der Horst-Embacher-Allee und der Stettiner Straße, so die Stadt, gebe es genug Zufahrten in Richtung Herold-Center.