Norderstedt
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Politik trifft Wirtschaft – Wie gründe ich ein Start-up?

Die Junge Union Norderstedt im Gespräch mit den  Wirtschaftsjunioren.

Die Junge Union Norderstedt im Gespräch mit den Wirtschaftsjunioren.

Foto: JU

Die Junge Union und die Wirtschaftsjunioren trafen sich in der Sommerpause zum Ideenaustausch. Ideale Bedingungen für Gründer in Norderstedt.

Norderstedt..  Ob als Gesprächsthema auf dem Campus oder als Format im Fernsehen; die Vorstellung, sich mit einer kreativen Idee selbstständig zu machen und ein eigenes Start-up-Unternehmen zu gründen, ist bei jungen Menschen derzeit ein beliebtes Thema. Wie aber geht eine Unternehmensgründung genau und auf welche Schwierigkeiten muss man vorbereitet sein?

Genau für diese Fragen lud die Junge Union Norderstedt in der Sommerpause zu einem Gesprächsaustausch mit den fünf Sprechern der Wirtschaftsjunioren Segeberg ins Rathaus ein. Als größter Verband von jungen Unternehmern und Führungskräften in Deutschland vertreten die Wirtschaftsjunioren ehrenamtlich und überparteilich die Interessen des jungen Unternehmertums.

„Wir wollten den Zuhörern die Möglichkeit bieten, viel Erfahrungswissen und Einblicke direkt von echten Gründern zu erhalten“, sagte der JU-Ortsvorsitzende Patrick Pender.

„Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung“ – Pender zitierte den amerikanischen Erfinder und Unternehmer Thomas Edison, um die Gäste auf den Abend einzustimmen. Wie wichtig dabei die tatkräftige Einstellung und Haltung beim Unternehmertum ist, stellten die Wirtschaftsjunioren hervor. „Ein gesunder Unternehmergeist ist der erste und wichtigste Schritt. Man sollte aufgeschlossen für neue Impulse sein, teamfähig und den Mut haben einer Idee auch nachzugehen“, sagte Justus Olesch, Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren Segeberg. „Wenn man aus Überzeugung und mit Begeisterung arbeitet, dann ist das Geld zweitrangig.“

Aller Anfang sei aber schwer, weshalb es wichtig ist, schon früh erste Erfahrungen mit eigenen Vorhaben zu machen und sich dabei im Wissen auszutauschen. Die Zuhörer befragten die Sprecher hauptsächlich zu den Themen Ideenfindung bis hin zur expliziten Finanzplanung.

Auch die Politik müsse für die Startbedingung sorgen, so bestehe etwa bei Räumlichkeiten und Gewerbeförderung noch Optimierungsbedarf. „In Norderstedt sind bereits viele Standortfaktoren gegeben, um Kreativität und Erfindergeist zu wecken“, sagte Gunnar Becker, CDU-Mitglied im Ausschuss für Schule und Sport. Gerade das Glasfasernetz in Norderstedt biete ideale Voraussetzungen, um digitale Start-ups ansiedeln zu können.