Norderstedt
Quickborn

Veranstaltung: Eine Hommage an Klaus Groth

Ein historischer Druck von Dichter Klaus Groth.

Ein historischer Druck von Dichter Klaus Groth.

Foto: H.-D. Falkenstein / picture alliance / imageBROKER

Der Kulturverein Quickborn ehrt am Sonnabend den niederdeutschen Dichter zu seinem 200. Geburtstag mit Rezitationen und Liedern.

Quickborn. Vor 200 Jahren wurde der Dichter der niederdeutschen Sprache, Klaus Groth, am 24. April 1819 in Heide geboren. In den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen zu Ehren dieses großen Sohnes Schleswig-Holsteins will sich auch der Kulturverein Quickborn mit einem besonderen Programm einbringen. Aus dem umfangreichen Werk des Dichters, das von ihm in seinem auf der Insel Fehmarn entstandenen Buch „Quickborn“ zusammengefasst wurde, bringen unterschiedliche Interpreten ausgewählte Stücke zu Gehör – und zwar am Sonnabend, 18. Mai, ab 16 Uhr im Artur-Grenz-Saal, Am Freibad 7. Der Buchtitel „Quickborn“ hat nichts mit der Stadt im Kreis Pinneberg zu tun. Er selbst schreibt: „Quickborn nannten unsere Alten Orte an perennierenden Quellen (Jungbrunnen)“. Da das Werk auch Komponisten von Johannes Brahms bis in die heutige Zeit begeisterte, wurde die Sammlung „Quickborn-Lieder“ geschaffen. Daraus sind für das Programm Stücke ausgewählt worden.

Sopranistin Swantje Tams trägt Lieder vor

Das Hamburger Künstler-Duo Bettina Schneider und Robert Gnadl werden den Dichter mit Rezitationen aus Briefwechseln mit seiner Frau dem Publikum näherbringen. Die junge Sopranistin Swantje Tams Freier wird eine Auswahl von Liedern zu Gedichten von Groth zu Gehör bringen. Am Klavier wird sie dabei von Nadine Remmert begleitet.

Der Schauspieler Christian Richard Bauer vom Ohnsorg-Theater in Hamburg hat zudem niederdeutsche Gedichte und Geschichten aus dem „Quickborn“ zusammengestellt. Fehlen darf natürlich nicht die Ballade von „Lütt Matten den Has“, die von Kindern der vierten Klassen der Goethe-Schule auf die Bühne gebracht wird. Besucher können sich auf eine szenische Darstellung in Form einer Gerichtsverhandlung freuen, natürlich auf Plattdeutsch.

„Das alles soll zu einem frohen und den großen Dichter würdigenden Nachmittag werden und natürlich auch dazu beitragen, die wunderbare Kultur der niederdeutschen Sprache wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen zu bringen“, sagt Johannes Schneider vom Vorstand des Kulturvereins.

Hommage: Sa 18.5., 16 Uhr, Artur-Grenz-Saal, Am Freibad 7, Eintritt: 20 Euro, Karten an der Ak. und im Vvk. in der Buchhandlung Theophil, Am Freibad 4a, oder telefonisch unter 04106/664 64.