Norderstedt
Straßenverkehr

Jägerschaft will Warnschilder vor Wildwechsel

Ein aufgeschrecktes Reh flüchtet aus einem Feld.

Ein aufgeschrecktes Reh flüchtet aus einem Feld.

Foto: Lino Mirgeler / dpa

Die Jäger haben Schwerpunkte für Wildunfälle in Norderstedt ausgemacht. Die CDU fordert nun die Aufstellung der Schilder durch die Stadt.

Norderstedt. Die Norderstedter Jägerschaft hat in der Stadt Streckenabschnitte von Straßen gemeldet, an denen es häufig zu Wildunfällen kommt. Die CDU wird nun im Verkehrsausschuss beantragen, dass an vier Unfallschwerpunkten in Norderstedt Wildwarnschilder aufgestellt werden.

Die Schleswig-Holstein-Straße ist regelmäßig betroffen

Laut Jägerschaft handelt es sich um einen Abschnitt von 400 Metern Länge auf der Schleswig-Holstein-Straße. Er beginnt gleich hinter dem Kreisel Ochsenzoll und endet hinter der Einmündung des Kreuzweges. Wildwechsel mit Unfällen gebe es auch auf den 1,4 Kilometern zwischen der Einmündung der Straße Beim Brüderhof und der Einmündung des Henstedter Wegs. Auf der Friedrich-Ebert-Straße sind die 300 Meter zwischen Schierkamp und der Autobahnüberführung immer wieder von Wildunfällen betroffen. Der Halloh ist auf einem 800 Meter langen Stück ab dem Ende des Windschutzzauns hinter der Einmündung Paulsort bis kurz vor die Kreisgrenze auffällig.

Die Schilder sollen helfen, das Tierleid zu reduzieren.

Diese Unfälle würden beim Wechsel zwischen den Biotopen geschehen, in denen sich das Rehwild bevorzugt aufhält oder es wird aufgeschreckt durch Spaziergänger abseits der Wege oder frei laufende Hunde. „Um zukünftiges Tierleiden, Verletzte und Schäden bei Unfällen und die aufzubringende ehrenamtliche Zeit der Jägerschaft zu verringern, ist es sinnvoll, wenn die Schilder bis zur Paarungszeit des Rehwildes Anfang Juli stehen“, sagt Thorben Mahlstedt von der CDU-Fraktion zur Begründung des Antrags.