Norderstedt
Bad Segeberg

Tod nach Polizeikontrolle: Weiter Suche nach Ursache

Der 56-Jährige fuhr mit diesem Transporter durch Bad Segeberg.

Der 56-Jährige fuhr mit diesem Transporter durch Bad Segeberg.

Foto: Oliver Vogt / LN

Polizisten aus Bad Segeberg entlastet. Im Rucksack des 56-jährigen Autofahrers entdeckten Ermittler Drogen, eine Waffen und Geld.

Bad Segeberg.  Seine Kopfverletzung war offenbar nicht die Ursache für den Tod eines 56-Jährigen, der in der Nacht zu Freitag bei einer Polizeikontrolle ums Leben kam. Das hat die Obduktion der Leiche des Segebergers in der Kieler Rechtsmedizin ergeben. Jetzt wird weiter nach der Todesursache gesucht. „Mit einem endgültigen Ergebnis ist erst in einigen Wochen zu rechnen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Kripo und der Staatsanwaltschaft.

Der Autofahrer hatte sich auf der Kirchstraße in Bad Segeberg gegen eine Verkehrskontrolle gewehrt und Widerstand gegen die Polizisten geleistet. Kurz darauf brach er mit einer Kopfplatzwunde leblos zusammen. Nach einer Behandlung durch den Notarzt wurde er auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert, wo er noch in der Nacht starb.

Polizisten handelten besonnen und professionell

Zeugen berichteten der Kripo, dass die eingesetzten Polizisten besonnen, professionell und ohne übermäßige Härte vorgegangen seien. In dem Rucksack des 56 Jahre alten Drogenabhängigen hatte die Polizei Betäubungsmittel, Waffen und eine größere Menge Bargeld gefunden.