Norderstedt
Frühjahrsempfang der CDU

Kramp-Karrenbauer kommt nach Henstedt-Ulzburg

Annegret Kramp-Karrenbauer kommt am Freitag, 29. März, nach Henstedt-Ulzburg.

Annegret Kramp-Karrenbauer kommt am Freitag, 29. März, nach Henstedt-Ulzburg.

Foto: FABRIZIO BENSCH / Reuters

Politikerin zu Gast beim Frühjahrsempfang des CDU-Ortsverbandes. Bürger sind eingeladen, es ist keine geschlossene Veranstaltung.

Henstedt-Ulzburg. Vielleicht bekommen die Menschen in Henstedt-Ulzburg am Freitag, 29. März, ein künftiges Regierungsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland zu sehen. Annegret Kramp-Karrenbauer ist dann zu Gast beim Frühjahrsempfang des CDU-Ortsverbandes in der Großgemeinde. Die 56 Jahre alte Saarländerin ist seit dem 7. Dezember 2018 Parteivorsitzende der Christdemokraten – und allein schon Kraft ihres Amtes ist „AKK“ erste Anwärterin auf die Spitzenkandidatur für die nächste Bundestagswahl 2021.

Soweit ist es aber noch nicht; vom 23. bis 26. Mai wählen die Bürger der Mitgliedsstaaten dafür das neue Europaparlament. Der Kandidat der Nord-CDU, Niclas Herbst, wird am Freitag ebenfalls in Henstedt-Ulzburg dabei sein, dazu haben sich Ole-Christopher Plambeck, Landtagsabgeordneter aus dem Ort, und der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann angekündigt.

Einlass ist ab 16.30 Uhr, Bürger sind willkommen

Der Empfang findet in einem extra für den Anlass umfunktionierten Erweiterungsbau der Paul Hildebrandt AG (Lise-Meitner-Straße 1) statt. Das Verpackungsunternehmen feiert in diesem Jahr seinen 130. Geburtstag. Einlass ist von 16.30 Uhr an, Parkplätze sind ausreichend vorhanden, Bürger ausdrücklich eingeladen – es soll keine geschlossene Veranstaltung sein.

„Annegret Kramp-Karrenbauer wird eine Rede halten und Fragen beantworten“, sagt der Henstedt-Ulzburger CDU-Gemeindevertreter Waldemar Bianga. „Und ich hoffe, dass sie auf die Rede von Jan Marcus eingeht.“ Der ist Chef des gastgebenden Unternehmens und dürfte aus Sicht des Mittelstandes einige Positionen in Richtung der Bundes-CDU äußern. Dass der Frühjahrsempfang derart prominent besetzt werden konnte, ist übrigens Verdienst von Bianga. Er hatte ihr 2018, als „AKK“ noch CDU-Generalsekretärin war, eine Einladung geschickt. Erst hörten die Henstedt-Ulzburger nichts – aber nachdem Kramp-Karrenbauer zur Parteivorsitzenden gewählt wurde, kam die Zusage aus Berlin.