Norderstedt
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Wer hilft, den Moorbek zu renaturieren?

Blick über die Moorbek unterhalb der Brücke an der Moorbek-Passage

Blick über die Moorbek unterhalb der Brücke an der Moorbek-Passage

Foto: Andreas Burgmayer

Der Naturschutzbund Norderstedt will den ökologischen Zustand des Moorbek verbessern. Am 16. März gibt es wieder einen Bürgereinsatz.

Norderstedt. Der Naturschutzbund (Nabu) Norderstedt hat sich vorgenommen, den ökologischen Zustand des Moorbek langfristig zu verbessern und die Fachleute dabei zu unterstützen. Dabei setzt der Nabu wieder auf die Hilfe der Norderstedter – schon im September gab es einen Bürgereinsatz im Moorbekpark, auf einer Länge von 200 Metern des gut fünf Kilometer langen Baches wurden Totholz und Kies eingebracht. Ziel war und ist, das Überleben der Pflanzen und Tiere zu sichern. Das sei gefährdet, weil sich im Bachbett zu viel Sand abgelagert hat. „Gegen eventuelle Bedenken betonen wir ausdrücklich, dass der Wasserabfluss des Baches durch diese Maßnahme nicht beeinträchtigt wird. Aber der Moorbek kann als Lebensraum verbessert werden“, sagt Horst Bollmann vom Nabu Norderstedt.

Nächster Bachabschnitt soll am 16. März mit Kies aufgefüllt werden

Nun hoffen die Naturschützer wieder auf Unterstützung, damit der nächste Bachabschnitt am Sonnabend, 16. März, mit Kies aufgefüllt werden kann. Diesmal liegt der Einsatzort rund um eine Furt in der Garstedter Feldmark, wo ein Reitweg den Bach quert. Erreichbar ist der Bereich zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den rund 600 Meter langen Hauptwirtschafts- und Spazierweg durch den Forst, der an der Straße Waldweg in Höhe des Garstedter Wasserwerks beginnt.

Motorfahrzeuge sind im Wald nicht zulässig. „Wer motorisiert kommt, kann das Fahrzeug auf dem breiten Randstreifen am Waldweg neben dem Wasserwerk abstellen“, sagt Bollmann. Von der U-Bahnstation Garstedt können Helfer den Einsatzort über den Styhagen in rund 25 Minuten zu Fuß erreichen.