Norderstedt
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3000 Euro für die Helfer des Roten Kreuzes

Die ehrenamtlichen Helfer der DRK-Bereitschaft Norderstedt freuen sich mit Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler (Mitte) über das Preisgeld von 3000 Euro. 

Die ehrenamtlichen Helfer der DRK-Bereitschaft Norderstedt freuen sich mit Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler (Mitte) über das Preisgeld von 3000 Euro. 

Foto: Michael Penner

Norderstedter Ehrenamtler gewinnen beim Nachbarschaftspreis des Hamburger Flughafens. Sie wollen neue Defibrillatoren kaufen.

Norderstedt.  Die ehrenamtlichen Helfer der DRK-Bereitschaft Norderstedt haben den Nachbarschaftspreis des Hamburger Flughafens gewonnen – und das schon zum zweiten Mal. Nach 2017 bekamen sie auch in diesem Jahr beim Online-Voting die meisten Stimmen. Bei einer Gala überreichte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler den Norderstedtern das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Die Sieger wollen die Summe verwenden, um teilweise veraltete Defibrillatoren gegen moderne Geräte auszutauschen.

Insgesamt hat der Flughafen beim „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2018“ 12.000 Euro an zehn Gewinner ausgeschüttet. Neben dem DRK-Team freuten sich weitere Teilnehmer aus Norderstedt über einen Preis: Der Voltigier- und Reitverein Norderstedt belegte Platz acht und wurde mit 500 Euro bedacht. Der Verein will das Preisgeld einsetzen, um im kommenden Herbst eine Nachwuchs-Mannschaft zu bilden. Flughafen-Chef Eggenschwiler zeigte sich beeindruckt von der großen Resonanz des noch jungen Wettbewerbs. Mit 77 Bewerbern hatte sich die Zahl in diesem Jahr gegenüber dem Start vor einem Jahr verdoppelt.

„Die Vielfalt der Projekte ist ein Spiegelbild dessen, was es in unserer Nachbarschaft an Engagement und Hilfsbereitschaft gibt. Hamburg Airport ist es wichtig, mit dem Nachbarschaftspreis einen kleinen Beitrag leisten zu können, um diesen großartigen Einsatz anzuerkennen. Das wird für uns auch in Zukunft Ehrensache sein“, sagte der Flughafenchef.

Soziale, integrative und inklusive Initiativen gehörten auch diesmal zu den Wettbewerbsteilnehmern – ebenso wie Umwelt-, Bildungs- und Sportförderprojekte. „Es ist bewegend und macht zugleich Mut zu erleben, wie sehr Menschen für andere Menschen da sind“, so Michael Eggenschwiler. „Für uns als Flughafen, der inzwischen seit fast 108 Jahren besteht, ist es schön zu sehen, dass sich neben langjährigen Organisationen auch immer wieder junge Projekte engagieren.“