Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

Friedhofsfläche wird nicht als Bauland genutzt

Henstedt-Ulzburg. Die Planungen für ein neues Wohngebiet an der Götzberger Straße in Henstedt-Ulzburg sind angelaufen, vor drei Wochen fasste die Ortspolitik die nötigen Beschlüsse. Das Konzept der Manke-Gesellschaft umfasst eine Mischbebauung mit Reihen- und Doppelhäusern sowie Mietwohnungen, wobei die Details erst noch ausgearbeitet werden müssen (das Abendblatt berichtete).

Weil die 2,6 Hektar große Fläche direkt an den Henstedter Friedhof angrenzt und einst auch für dessen Erweiterung infrage kam, kursieren nun offenbar Gerüchte, denen die Kirchengemeinde entgegentritt. „Es ist aufgrund mehrerer Berichte, denen ein Foto vom Friedhof beigefügt war, der Eindruck entstanden, dass das zur Bebauung anstehende Land am Henstedter Friedhof auch der Kirchengemeinde gehört“, heißt es in einer Mitteilung.

Es werde aber kein Friedhofsland in eine Baufläche umgewandelt, die Kirche hat kein Eigentum veräußert, das Gebiet war bisher in Privatbesitz, wurde landwirtschaftlich genutzt.

Die Kirche beruhigt: „Auch zukünftig besteht keine Möglichkeit, Friedhofsland, welches mit Ruhestätten belegt ist, zu verkaufen und als Bauland zu nutzen.“ Sprich: Der Friedhof bleibt so, wie er ist. Die Gemeindeverwaltung hatte hierzu erklärt, dass eine Erweiterung sowieso nicht mehr nötig sei, da die Kapazitäten ausreichen würden.