Norderstedt
Kaltenkirchen

Großer Jahrmarkt mit besonderem Flair

Laden wieder zum Jahrmarkt nach Kaltenkirchen ein: Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe (von links), Schausteller Robert Rasch, Marktmeister Werner Finnern, Schausteller Wolfgang Lange, Ordnungsamtsleiterin Simone Jokiel und Bürgermeister Hanno Krause

Laden wieder zum Jahrmarkt nach Kaltenkirchen ein: Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe (von links), Schausteller Robert Rasch, Marktmeister Werner Finnern, Schausteller Wolfgang Lange, Ordnungsamtsleiterin Simone Jokiel und Bürgermeister Hanno Krause

Foto: Burkhard Fuchs

88 Schausteller erwarten wieder rund 20.000 Besucher beim beliebten Volksfest in Kaltenkirchen. Beginn am Freitag, 7. September.

Kaltenkirchen.  Er gilt als einer der attraktivsten und bestbesuchten Jahrmärkte in der ganzen Region. Am kommenden Wochenende findet das Volksfest wieder in Kaltenkirchen statt.

Wie beliebt dieser Jahrmarkt auch bei den Schaustellern ist, zeigt allein schon die große Auswahl, bei der Marktmeister Werner Finnern aus dem Vollen schöpfen kann. Von 231 Buden- und Karussell-Geschäften, die sich in diesem Jahr bewarben, hätten nur 88 einen Zuschlag bekommen.

Dabei habe er versucht, wieder „einen guten Mix“ zwischen bewährten Fahrgeschäften und neuen Attraktionen zu treffen, erklärt Finnern seine Auswahl, der schon zum 43. Mal in Kaltenkirchen mit dieser Aufgabe betraut ist. Diese gute Betreuung und der enge Kontakt zur Stadtverwaltung sei es auch, die den Kaltenkirchener Jahrmarkt „zu einem der besten in ganz Schleswig-Holstein“ mache, erklärt Schausteller Robert Rasch, der dieses Jahr wieder mit seinem Entenangel-Geschäft dabei ist. Ein Lob, das Wolfgang Lange vom Vorstand des Schaustellerverbandes nur bestätigen kann. „Kaltenkirchen war schon immer ein guter Jahrmarkt“, sagt der Mann, dessen Vater Heinz Lange schon 1953 mit seinen Karussells die Besucher in Kaltenkirchen in Schwung brachte.

Auf rund 20.000 Besucher schätzt Lange die Resonanz aus Kaltenkirchen und dem Umland an den vier Tagen. „In Kaltenkirchen ist was los“, sagt Lange und betont, dass es immer friedlich bleibe in Kaltenkirchen.

Dafür sorge aber auch die Stadt mit einem ausgeklügelten Sicherheitskonzept, erklärt Bürgermeister Krause. So werde der Festplatz an der Norderstraße/Ecke Im Grunde zum Teil weiträumig abgesperrt, und ein privater Sicherheitsdienst laufe regelmäßig über den Platz und schaue nach dem Rechten, kündigt Simone Jokiel vom Ordnungsamt an. Auch eine Hundestaffel der Polizei werde im Einsatz sein.

Der Festplatz, auf den die Stadt vor 34 Jahren den Jahrmarkt aus der Innenstadt verlegt hat, sei bei den Marktleuten inzwischen so beliebt, dass sie ganz vergessen hätten, dass sie damals noch gegen die Verlegung protestierten, erklärt Schausteller Rasch.

Neu in diesem Jahr sei das Fahrgeschäft „Beach-Club“, bei dem Kinder mit motorangetriebenen Schlauchbooten durch ein Wasserbassin fahren könnten, sowie das Karussell Troika – eine Art Sessellift, der die Mitfahrer in extreme Schräglage versetzt.

Die Fahrpreise lägen in der Regel zwischen 2,50 und 3 Euro. Wer möchte, kann sich am Freitag von 15 bis 16 Uhr mit Tickets zum halben Preis eindecken, die für alle vier Tage gelten, verspricht Marktmeister Finnern.

Die AKN wird in diesem Jahr zusätzliche Züge und außerplanmäßige Halte für die Haltestelle Kaltenkirchen-Holstentherme anbieten.

Jahrmarkt Kaltenkirchen, Freitag, 7., bis Montag, 10. September, Festplatz an der Norderstraße – geöffnet: Fr 15 bis 24 Uhr, Sa 14 bis 24 Uhr, So+Mo 14 bis 23 Uhr.