Norderstedt
Itzstedt

Neuer Mast soll Mobilempfang verbessern

Politiker haben drei Flächen geprüft und sprechen sich für eine Wiese in der Nähe von Juhls Gasthof aus

Itzstedt.  Der Mobilempfang in Itzstedt soll besser werden. Das fordern Bürger und Politiker. Hierfür müsste in der Gemeinde ein neuer Mobilfunkmast gebaut werden. Die Gemeindevertretung befasste sich mit drei möglichen Flächen. Vorgeschlagen wurden die Standorte durch die Deutsche Funkturm GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, zu deren Kunden auch die großen Netzbetreiber Vodafone und O2 zählen.

Zwei Grundstücke sind aus Sicht der Politik ungeeignet: das Areal zwischen Regenrückhaltebecken und Pumpenhaus sowie das neben den Tennisplätzen. Probleme sind hier die Nähe zu einem Spielplatz, hohe Eichen, ein geplantes Wohnprojekt für Senioren und die Nähe zur Amtsverwaltung, die nicht erweitert werden könnte.

Es bleibt die Wiese hinter der Scheune am Schützenhaus auf dem Juhls-Grundstück. Hier seien keine empfindlichen Bereiche in unmittelbarer Nachbarschaft. „Wir würden die Fläche verpachten“, sagt Itzstedts Bürgermeister Helmut Thran (SPD). „Der Mast wäre zwar etwa 40 Meter hoch, das ist nicht sehr ansehnlich, aber wir befinden uns dort am Rande des Ortes, es ist ein Mischgebiet, da stoßen wir nicht auf Widerstand.“ Er höre regelmäßig Beschwerden über Funklöcher. „Die meisten Itzstedter möchten einen besseren Empfang mit dem Smartphone.“

Im nächsten Schritt wird der favorisierte Standort auf seine funktechnische Abdeckung geprüft, dann erfolgt eine Abstimmung auf kommunaler Ebene und ein Beschluss der Politiker.

Sobald die Deutsche Funkturm GmbH und Itzstedt einen Pachtvertrag vereinbart haben, kann ein Bauantrag gestellt werden. Die Konstruktion des Mastes würde dann knapp einen Monat dauern, er könnte im Laufe des nächsten Jahres in Betrieb gehen.