Norderstedt
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Geld aus Kiel für die Norderstedter Sportanlagen

Norderstedt. Das Kieler Innenministerium schickt in diesen Tagen die Zuwendungsbescheide für die Sanierung und den Ausbau von Sportanlagen an die Städte und Kommunen im Land. 9,5 Millionen Euro sind für insgesamt 77 Anlagen im Land vorgesehen. Die Norderstedter Stadtverwaltung hat bereits einen besonders dicken Scheck bewilligt bekommen – den über 250.000 Euro für den Neubau der Kunstrasenplätze an der Lawaetzstraße für den SV Friedrichsgabe. Jetzt schickt das Land auch den Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Leichtathletikanlage an der Lawaetzstraße (etwa 200.000 Euro) und für das Naturrasenspielfeld an der Grundschule Immenhorst.

Auch in anderen Kommunen des Kreises Segeberg können, unterstützt durch die Landeszuschüssen, Sportstätten saniert werden. In Alveslohe etwa ein Rasenspielfeld, in Trappenkamp eine Leichtathletikanlage, in Sievershütten das Flutlicht und in Sülfeld die Außenanlage auf dem Sportplatz der Gemeinde. Jeweils 250.000 Euro haben auch die Gemeinden Henstedt-Ulzburg (Kunstrasen Alstergymnasium) und Leezen (Schulsportanlage) bekommen. Ebenfalls für 2018 bewilligt waren die 22.250 Euro für die Laufbahn- und Spielfeldsanierung in Struvenhütten.

„Diese Zuschüsse sind ein wichtiger Beitrag der Landesregierung für einen gut ausgestatteten Breitensport. Deshalb bin ich froh, dass wir deutlich mehr Kommunen unterstützen können als vor wenigen Monaten gedacht“, sagte Staatssekretärin Kristina Herbst am Donnerstag in Kiel. Für das kommende Jahr stehen rund 12,5 Millionen Euro für die Sanierung der Breitensportinfrastruktur zur Verfügung. Die Städte und Kommunen können bis Ende Dezember neben einer Förderung für die Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern erneut eine Unterstützung für Schwimmsportstätten und erstmals auch Ein- oder Zweifeldhallen beantragen.