Norderstedt
Schmalfeld

Schmalfeld beim Dorfwettbewerb abgeschlagen

Schmalfeld.  Die Gemeinde Schmalfeld (1950 Einwohner) ist im Finale des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ leer ausgegangen. Vielmehr entschied sich die Jury, die den Ort im Kreis Segeberg genauso wie zehn weitere Konkurrenten jeweils zwei Stunden lang besucht hatte, für Nindorf (591 Einwohner) aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde als Sieger.

„Uns hat insbesondere die generationsübergreifende, gelebte Dorfgemeinschaft in Verbindung mit innovativer Infrastruktur beeindruckt. Dies ermöglicht Gewerbe, Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben, in dieser kleinen Gemeinde ihre Zukunft zu gestalten und Arbeitsplätze zu bieten – und das unter Bewahrung der dörflichen Baukultur und der natürlichen Ressourcen“, sagte Helga Klindt (Akademie für die ländlichen Räume), die Vorsitzende der Jury. „Auf unserer intensiven Rundreise zu den Top elf waren wir beeindruckt von der inhaltlichen Qualität der Präsentationen vor Ort. In einem spannenden Abwägungsprozess fiel schließlich die Entscheidung.“

Nindorf erhält eine Projektförderung von 10.000 Euro, muss diese aber mit 2500 bezuschussen – und es vertritt Schleswig-Holstein 2019 beim Bundesentscheid.

Platz zwei geht an Treia (Kreis Schleswig-Flensburg), auf Rang drei landete Brokstedt (Kreis Steinburg). Einen Sonderpreis der IHK und der Handwerkskammer erhält Klixbüll (Kreis Nordfriesland). Die Ehrung findet am 7. September in Nindorf statt, diese nimmt Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) vor.