Norderstedt
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250.000 Euro aus Kiel für den Kunstrasen

Ein Fußballplatz mit einem Belag aus Kunstrasen: Solche Plätze könnten auch in Norderstedt gebaut werden

Ein Fußballplatz mit einem Belag aus Kunstrasen: Solche Plätze könnten auch in Norderstedt gebaut werden

Foto: Frank Rumpenhorst / picture-alliance/ dpa

Norderstedt bekommt für die Sportstättensanierung mehr Geld aus Kiel. Die Landesregierung hat die Fördersummen erhöht.

Norderstedt.  Für die Sanierung der Sportanlagen des Sportvereins Fried­richsgabe gibt es nun mehr Geld vom Land als erwartet. „Ich gehe davon aus, dass die Stadt Norderstedt den maximalen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro für den Neubau der Kunstrasenplätze in der Lawaetzstraße erhält“, sagt die Landtagsabgeordnete und Norderstedter CDU-Vorsitzende, Katja Rathje-Hoffmann.

Die Sanierung kommunaler Sportstätten wird in diesem Jahr mit mehr als sechs Millionen Euro vom Land gefördert – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Möglich machen das die Sportförderrichtlinien des Landes, die seit dem 1. September gelten. Danach schießt das Land 50 Prozent der Kosten dazu, wenn Städte und Gemeinden ihre Sportanlagen sanieren.

Neben dem Kunstrasenplatz sollen in Friedrichsgabe eine neue Laufbahn sowie eine Weit- und Hochsprunganlage entstehen. Die Kosten werden insgesamt mit etwa 400.000 Euro veranschlagt. Gerechnet hatte man bei der Stadt Norderstedt mit einem Zuschuss in Höhe von nur 200.000 Euro aus Kiel. Die aufgestockten Sanierungsmittel für kommunale Sportstätten seien Teil des Investitionspakets, das CDU, Grüne und FDP im Koalitionsvertrag geschnürt hätten, um den Sanierungsstau in der öffentlichen Infrastruktur in Schleswig-Holstein abzubauen, sagt Rathje-Hoffmann. Zu diesem Zweck sei unmittelbar nach dem Regierungswechsel im vergangenen Jahr die Förderrichtlinie des Landes überarbeitet worden. „Wir halten unser Wort: Nicht nur bei Landesstraßen, sondern auch bei Schulen und Sportstätten werden die Investitionen kräftig erhöht“, sagt Rathje-Hoffmann.