Norderstedt

Bürger sollen über Radschnellwege diskutieren

Andreas Burgmayer
Freie Fahrt für Radler – das ist das Ziel des Radschnellweges

Freie Fahrt für Radler – das ist das Ziel des Radschnellweges

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Die Stadt Norderstedt arbeitet dafür eng mit anderen Kommunen im Kreis Segeberg und mit den Hamburger Behörden zusammen.

Norderstedt.  Das Ziel: Freie Fahrt für die Radfahrer auf der Strecke von Hamburg-Nord über Norderstedt, Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen bis nach Bad Bramstedt. Die Herausforderung dafür: Ein Radschnellweg muss gebaut werden.

Seit September 2017 läuft die Machbarkeitsstudie für den Radler-Highway, so wie für sieben weitere Radschnellverbindungen in der Metropolregion Hamburg. Im Verkehrsausschuss hat Christina Hass vom Amt Nachhaltiges Norderstedt die Kommunalpolitik über Struktur und Zeitplan der Studie unterrichtet.

Der Radschnellweg durch den Kreis Segeberg werde von einem Ingenieurbüro unter der Beteiligung der Stadt Norderstedt geplant, berichtet Hass. Dabei würden mehrere Varianten für den Verlauf der Strecke untersucht. Die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung soll ein wesentlicher Bestandteil der Studie werden. Dafür soll es zum einen eine gemeinsame Veranstaltung für Norderstedter und Hamburger, zum anderen eine kollektive Bürgerbeteiligung im Kreis Segeberg geben. Hier sollen Bürger die Streckenvarianten des Ingenieurbüros diskutieren und bewerten. Das Ergebnis wird dann den politischen Gremien in allen beteiligten Orten zum Beschluss vorgelegt.

Angedacht sei, dass nicht jedes Gremium für sich tagt, sondern alle Gremien zusammen. Norderstedts Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr soll sich also mit dem Bezirksamt Nord und dem Kreis Segeberg kurzschließen. Der Sitzungsort ist noch nicht festgelegt. Die Sondersitzungen werden im Herbst 2019 stattfinden.

Norderstedt arbeitet derzeit eng mit den zuständigen Stellen der Hamburger Verwaltung zusammen, außerdem bestehe eine Lenkungsgruppe mit Vertretern von Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Norderstedt, Bad Bramstedt sowie dem Kreis Segeberg. Die Kosten für die Projektarbeit werden zu 80 Prozent von der Metropolregion Hamburg übernommen, 10.000 Euro müsse die Stadt Norderstedt noch beisteuern.

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