Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

Politik stimmt über Wagenhuber-Vertrag ab

Henstedt-Ulzburg. Erst am heutigen Montag von 18.30 Uhr an im Umwelt- und Planungsausschuss, dann am morgigen Dienstag (19.30 Uhr, jeweils Ratssaal) in der Gemeindevertretung sollen Henstedt-Ulzburgs Kommunalpolitiker die nächste Phase für eines der größten Entwicklungsprojekte im Ort einleiten. Auf dem sogenannten Wagenhuber-Gelände, also dort, wo einst im Dreieck zwischen Schleswig-Holstein-Straße und Norderstedter Straße jahrzehntelang Fertigbeton produziert wurde, soll ein neues Wohnquartier mit Geschossbau, Reihen- und Doppelhäusern entstehen.

Im Zuge des Verfahrens für den Bebauungsplan 147 steht nun der Abschluss des städtebaulichen Vertrages auf der Tagesordnung – die Gemeinde beauftragt die W. Wagenhuber Grundstücksgesellschaft, das Vorhaben umzusetzen. Ein Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan wird allerdings erst nach der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein (6. Mai) erwartet.

Nicht minder wichtig für Henstedt-Ulzburg ist ein zweites Thema, das heute und morgen zur Abstimmung steht. So soll der Bebauungsplan 98 („Schäferkampsweg“) Satzungsreife erhalten. Westlich der Sportanlage und südlich der Gemeinschaftsschule wird eine weitere Kindertagesstätte gebaut, Träger ist das Deutsche Rote Kreuz, die Einrichtung wird jeweils drei Krippen- und drei Elementargruppen für dann 90 Kinder umfassen. Läuft alles wie geplant, kann der Betrieb am 1. August 2019 aufgenommen werden.