Norderstedt
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Die Cheerleader waren besonders erfolgreich

Die Cheerleader des SVF sind Vize-Europameister: Laura Lemsky (v. l.), Nathalie Fischer, Stefanie Wiederspan, Trainerin Silke Dreyer, Sarah Schneider, Wenxi Chen, Gabriela Koch und  Jay Jacbos

Die Cheerleader des SVF sind Vize-Europameister: Laura Lemsky (v. l.), Nathalie Fischer, Stefanie Wiederspan, Trainerin Silke Dreyer, Sarah Schneider, Wenxi Chen, Gabriela Koch und Jay Jacbos

Foto: Anne Pamperin

Bei der Sportlerehrung wurden mehr als 400 Aktive für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet.

Norderstedt.  Gleich zu Beginn der Sportlerehrung der Stadt Norderstedt erlebten die anwesenden Funktionäre, Athleten und Gäste in der voll besetzten „TriBühne“ eine Überraschung. Bevor die 234 Medaillen in Gold, Silber und Bronze verteilt wurden, hielt Moderator Michael Eggert kurz inne und bat Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder auf die Bühne. Die Verwaltungschefin ließ es sich nicht nehmen, denjenigen zu ehren, der seit 20 Jahren für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung verantwortlich ist: Rathaus-Mitarbeiter Thomas Broscheit vom Amt für Schule, Sport und Kindertagesstätten.

Der 60-Jährige war zum letzten Mal im Einsatz, er geht zum Jahresende in den Ruhestand. Der frühere Volleyball-Nationalspieler und Mitbegründer des 1. VC Norderstedt war sichtlich berührt, als Elke Christina Roeder die Laudatio auf ihn hielt und ihm – gemeinsam mit Norderstedts Zweiter Stadträtin Anette Reinders – einen Blumenstrauß und ein kleines Präsent überreichte. Alleine stehen musste er dort nicht lange, denn auch Christa und Holger Lahn von der ausrichtenden DLRG Norderstedt bekamen ein Dankeschön. Das Ehepaar ist zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern ebenfalls schon seit 20 Jahren für das Gelingen der Veranstaltung mitverantwortlich.

Nach den Begrüßungsworten von Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und der angesprochenen Sonderehrung gehörte die Bühne dann den Sportlerinnen und Sportlern, die im vergangenen Jahr zahlreiche Erfolge auf nationaler und auch internationaler Ebene sammelten. Insgesamt 408 Aktive, darunter bereits 174 Jugendliche am Vormittag, bekamen von den Stadtvertretern ihre Medaillen überreicht und ernteten so noch einmal den Lohn für hartes Training mit vielen Entbehrungen.

Stadtpräsidentin Oehme lobt Teamgeist und Disziplin

Kathrin Oehme formulierte es treffend und sagte: „Erfolgreiche Sportler zeichnet Teamgeist, Beständigkeit, soziale Kompetenz, Disziplin und Ehrgeiz aus. Ich verneige mich vor Ihnen und Ihren sportlichen Leistungen und sage aber auch danke an die Übungsleiter, Betreuer, Kampfrichter und die vielen stillen Helfer im Hintergrund.“

Beeindruckend war die hohe Anzahl der Geehrten. Obwohl die Richtlinien vor zwei Jahren verschärft wurden, waren es mehr als je zuvor. Besonders viele Goldmedaillen heimsten Norderstedts Cheerleader ein. Die Starlets des SV Friedrichsgabe sicherten sich 2017 in Kroatien die Vize-Europameisterschaft im Senior Freestyle Dance. Trainerin Silke Dreyer freute sich zudem über EM-Bronze, das das Duo Wenxi Chen und Laura Lemsky für den SV Fried­richsgabe gewann.

Nicht minder erfolgreich waren die Cheerleader von TuRa Harksheide, die sich auf den akrobatischen Teil dieser anspruchsvollen Sportart konzentriert haben und ebenfalls international erfolgreich waren. Die Harksheider stellten ihre Disziplin in einer Ehrungspause vor und sorgten mit waghalsigen Würfen, Salti und Drehungen in der Luft für Staunen im Publikum.

Wesentlich ruhiger waren die beiden anderen Showeinlagen, für die Rüdiger George, Vorstandsmitglied der Norderstedter Kulturstiftung, verantwortlich zeichnete. Die beiden talentierten Nachwuchssänger Lukas Haiser und Eva Kewer beeindruckten mit stimmungsvollen Interpretationen diverser Musicalmelodien. Begleitet wurde das Duo am Klavier von Thore Vogt.

Der offizielle Teil wurde zügig abgearbeitet. Anschließend nutzten viele Sportlerinnen und Sportler die Gelegenheit zum Tanzen, andere gönnten sich ein frisch gezapftes Norderstedter Pils und hielten Klönschnack. Thomas Broscheit: „Unser Ziel war es, einen guten Mittelweg zu finden und die Zeremonie feierlich und würdevoll, aber nicht zu lang werden zu lassen. Ich glaube, das ist uns gelungen.“