Norderstedt
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Jugendliche zeigen ihre Welt in Bildern

In der Ausstellung zeigen Jugendliche Bilder aus ihren „Wilden Zeiten“

In der Ausstellung zeigen Jugendliche Bilder aus ihren „Wilden Zeiten“

Foto: Lina Oppermann

Das Stadtmuseum Norderstedt eröffnet am Donnerstag, 11. Januar, die Ausstellung „Wilde Zeiten – heute“. Musik zur Vernissage.

Norderstedt.  Der Fotograf Günter Zint hat die unruhigen Zeiten der 60er-Jahre in vielen Fotografien dokumentiert. Er nahm die Anti-Atom-Demonstrationen in Brokdorf und im Wendland in den Fokus. Seine Fotografien von 1968 bis 1992 sind in der Ausstellung „Wilde Zeiten – Ran ans Motiv“ im Stadtmuseum Norderstedt zu sehen.

Günter Zint ist Chronist seiner Zeit. Doch wie sehen die Jugendlichen heute ihre Welt, wie stehen sie zu Politik und Protest, zu Pop-Idolen und Promis? Im Projekt „Wilde Zeiten heute“ mit Schülern der siebten und achten Klassen der Foto- und Keramik-AG der Willy-Brandt-Schule und jugendlichen Amateurschauspielern des Theaters Life haben Silke Ahrens-Rapude (Leiterin des Theaters Life), die Fotografin Birgit Bornemann und Claudia Rüdiger mit Stadtarchivarin Marlen von Xylander erforscht, wie die Jugendlichen das heutige Zeitgeschehen empfinden und einordnen, wie sie es in Bildern und Ausstellungs-Arrangements darstellen. Die Ergebnisse sind im Obergeschoss des Stadtmuseums zu sehen. Vernissage ist am Donnerstag, 11. Januar, 19 Uhr.

Die Ausstellung zeigt, wie sich die Jugendlichen mit dem heutigen Zeitgeschehen auseinandersetzen. Bevor die Schüler ihre Sicht auf ihre „wilde Zeit“ gestalterisch umsetzten, führte Günter Zint sie durch seine Ausstellung, erläuterte seine Zeit und seine Motivation für die Gestaltung seiner Fotos. Die Kulturstiftung Norderstedt und „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ der Mercator-Stiftung förderten das Schüler-Projekt „Wilde Zeiten heute“.

Vernissage „Wilde Zeiten heute“, Donnerstag, 11. Januar, 19 Uhr, Stadtmuseum, Friedrichsgaber Weg 290. Für die Musik sorgen Sängerin Marit Leste und Pianist Rainer Lankau. Das Amateurtheater Life spielt Szenen „Oh de Tolet“. Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Zu sehen sind die Ausstellungen bis 25. Februar, mittwochs bis sonnabends 15 bis 18 Uhr, sonntags 11 bis 18 Uhr. Eintritt fünf, ermäßigt 2,50 Euro.