Norderstedt
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Romantische Hommage an Peter Tschaikowsky

Beim Herbstkonzert des Symphonischen Blasorchesters überwiegen die romantischen Klänge

Beim Herbstkonzert des Symphonischen Blasorchesters überwiegen die romantischen Klänge

Foto: Heike Linde-Lembke

Das Symphonische Blasorchester spielt am Sonnabend, 4. November, sein jährliches Herbstkonzert in der Norderstedter „TriBühne“.

Norderstedt.  Peter Iljitsch Tschaikowsky, der Komponist großer Ballette, schrieb auch Werke wie die Fantasie-Ouvertüre zu „Romeo und Julia“, die später für die Besetzung von großen Blasorchestern adaptiert wurden – beispielsweise vom Holländer Ton van Grevenbroek. Das Symphonische Blasorchester Norderstedt (SBN) spielt das Werk am Sonnabend, 4. November, bei seinem Herbstkonzert „Tschaikowsky and beyond“ in der „TriBühne“ am Rathaus.

Ist das Jahresausklang-Konzert des SBN fröhlichen Silvester- und Neujahrs-Kompositionen mit vielen musikalischen und anderen Überraschungen gewidmet, so überwiegen im Herbstkonzert die besinnlichen und romantischen Klänge. Nach der Fantasie-Ouvertüre zum Shakespeare-Drama, dessen Musik als Tschaikowskys erstes Meisterwerk gilt, erklingt „Extreme Make-Over“ des Komponisten Johan de Meij. Es entstand zwar 125 Jahre nach Peter Tschaikowskys Wirken, doch der 64 Jahre alte niederländische Komponist, Arrangeur und Posaunist de Meij stützte sich auf das musikalische Erbe Tschaikowskys.

Das dritte große Werk des Konzerts schrieb der 33 Jahre alte spanische Komponist und Schlagwerker José Alberto Pina. Das Symphonische Blasorchester hat dieses Werk jetzt neu einstudiert und will das Publikum damit auf die Insel Mallorca entführen.

Doch die rund 70 Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Volk begnügen sich nicht mit diesen drei großen Werken, sondern spielen auch Stücke von Philip Sparke, Frank Ticheli sowie Robert Sheldon und wollen damit die voluminöse Klangwelt eines Blasorchesters beweisen.

Herbstkonzert des Symphonischen Blasorchesters Norderstedt, Sonnabend, 4. November, 20 Uhr, „TriBühne“, Rathausallee 50. Karten zwischen zwölf und 18 Euro gibt es im Vorverkauf, unter Telefon 040/30 98 71 23, unter www.tribuehne.de im Internet.