Norderstedt
Sport

Kaltenkirchener Unternehmen wird HSV-Sponsor

HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Hauke Popp (Teamleitung Marke Feinkost Popp, r.) besiegelten die Partnerschaft

HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Hauke Popp (Teamleitung Marke Feinkost Popp, r.) besiegelten die Partnerschaft

Foto: TayDucLam / WITTERS

Logo von Feinkost Popp ziert nun einen Ärmel des Bundesliga-Trikots. Möglich machte den Deal die Zustimmung von Hauptsponsor Emirates.

Kaltenkirchen.  Erstmal dürfen die Fußball-Bundesligisten ab dieser Saison auch die Ärmel ihrer Trikots eigenständig vermarkten – die linke Seite, wohlgemerkt, denn rechts prangt das Liga-Logo. Der Hamburger SV ist bei seiner Sponsorensuche nun direkt in der Nachbarschaft fündig geworden und hat das Kaltenkirchener Unternehmen Feinkost Popp, also eine der bekanntesten Firmen aus dem Kreis Segeberg, als neuen Partner vorgestellt.

Möglich machte den Deal die Zustimmung von HSV-Hauptsponsor Emirates. Maximal darf ein Werbeemblem eine Fläche von acht mal zwölf Zentimetern bedecken, so lautet die Vorgabe der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Der Vertrag zwischen Popp und den Hamburgern läuft vorerst bis 2019. Neben der Trikotwerbung umfasst das Paket auch Stadionbanden, Logotafeln und die Möglichkeit, sich auf Vereinsveranstaltungen zu präsentieren. Laut „Bild“-Zeitung zahlt Popp dafür 1,5 Millionen Euro im Jahr – offiziell bestätigt haben beide Seiten diese Summe nicht.

Popp ist einer der Marktführer für Brotaufstriche und Salate

Die Kaltenkirchener sind bundesweit einer der Marktführer im Handel für Feinkostsalate, Brotaufstriche und Kartoffel-Fertiggerichte. „Fußball passt perfekt zu uns, denn er begeistert Männer, Frauen und Jugendliche gleichermaßen, schafft starke Gemeinschaftserlebnisse und ist eines der Top-Gesprächsthemen beim Abendbrot“, sagte Marketingleiter Alexander Schmolling.

Heribert Bruchhagen, Vorstandschef der HSV Fußball AG, sprach während einer Pressekonferenz im Volksparkstadion von einem „starken Ärmel- und Exklusivpartner aus der Region“, den man hinzugewonnen habe. „Wir freuen uns auf die Partnerschaft und haben bereits verschiedene Ideen entwickelt, auf deren Umsetzung sich auch die HSV-Fans in den kommenden zwei Jahren freuen dürfen.“

Popp, das 1920 in Dresden gegründet wurde und seit 1988 zur Wernsing-Gruppe gehört, ist seit 1960 in Kaltenkirchen ansässig und hat dort an der Carl-Benz-Straße unter anderem eine 15.000 Quadratmeter große Produktionshalle. Allein in der Stadt sind 400 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit sind es rund 3000 bei einem Umsatz von fast 900 Millionen Euro.