Norderstedt

Radverkehr: Auf der Straße? Oder auf dem Gehweg?

Andreas Burgmayer
Norderstedt auf dem Weg zur Fahrrad-Stadt? Viele halten das Radeln auf der Straße für gefährlich

Norderstedt auf dem Weg zur Fahrrad-Stadt? Viele halten das Radeln auf der Straße für gefährlich

Foto: Tobias Hase / picture alliance / dpa Themendie

Unsere Leser diskutieren über die Sicherheit im Radverkehr: Sind Radstreifen die Lösung und helfen sie, schwere Unfälle zu verhindern?

Norderstedt.  Der Tod einer Radfahrerin (54) nach einem Unfall auf der Ulzburger Straße hat in Norderstedt eine breite Diskussion über die Radsicherheit in der Stadt ausgelöst. Die Frau war am 2. August auf einem kombinierten Geh- und Radweg von einem abbiegenden Lastwagen erfasst worden (das Abendblatt berichtete). Verkehrsexperten, Stadtplaner und viele Radfahrer sind der Auffassung, dass Radfahrstreifen auf der Fahrbahn dabei helfen, solche Unfälle zu vermeiden. Der Radfahrer sei hier besser im Blick des Autofahrers. Doch wie die Leserbriefe an diese Redaktion und die Reaktionen der Leser des Abendblatts auf Facebook zeigen, ist das Fahrrad als gleichberechtigtes Fahrzeug auf der Straße für viele Autofahrer ein rotes Tuch – und selbst einige Radfahrer lehnen das Fahren auf den Radstreifen aus Sicherheitsbedenken ab. Wir haben die Reaktionen Pro und Contra Radfahrstreifen zusammengestellt und liefern so einen Überblick zum Meinungsbild in der Stadt.

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