Norderstedt
Kaltenkirchen

Seniorenbeirat will neue Wohnformen schaffen

Der wiedergewählte Seniorenbeiratsvorsitzende Klaus Stuber (l.) mit Bürgermeister Hanno Krause

Der wiedergewählte Seniorenbeiratsvorsitzende Klaus Stuber (l.) mit Bürgermeister Hanno Krause

Foto: Burkhard Fuchs / HA

Klaus Stuber erneut zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt, das seit 25 Jahren besteht. Blick auf Errungenschaften des Beirats.

Kaltenkirchen.  Kontinuität beim neu gewählten Seniorenbeirat der Stadt Kaltenkirchen. Das Sprachrohr der älteren Generation wählte während seiner konstituierenden Sitzung erneut den 73 Jahre alten Klaus Stuber zum Vorsitzenden, der dieses Amt bereits seit acht Jahren innehat. Ihm zur Seite stehen jetzt Marianne Möller und Renate Amthor als seine beiden Stellvertreterinnen. Insgesamt besteht der Seniorenbeirat Kaltenkirchens aus 23 Mitgliedern. Zwölf davon wurden gewählt, elf von den Parteien, Kirchen, Awo, DRK, Sozialverband und Volkshochschule benannt.

Der Seniorenbeirat, der seit 25 Jahren in Kaltenkirchen existiert und Rede- und Antragsrecht in der Stadtvertretung besitzt, vertrete inzwischen 5300 Menschen in seiner Stadt, sagte Bürgermeister Hanno Krause. Im Vergleich zu 2005 seien dies 1700 Mitbürger mehr, die älter als 60 Jahre alt sind. „Dass wir wesentlich mehr Senioren in unserer Stadt haben, ist wichtig zu wissen für die Entscheidungen der Politik und die Bedürfnisse unserer Bevölkerung.“

Nur die Wahlbeteiligung, nur etwa jeder vierte Senior hat gewählt, lasse zu wünschen übrig, sagte Krause. Das liege aber wohl auch am „sehr komplizierten Wahlverfahren“, wie sich an den vielen ungültigen Stimmen gezeigt hätte. „Das müssen wir künftig besser machen.“

Der Seniorenbeirat habe in der Vergangenheit schon einiges für die ältere Bevölkerung in Kaltenkirchen erreicht, sagte der wiedergewählte Vorsitzende Stuber. So seien eine ganze Reihe von Bürgersteigen abgesenkt worden, damit die alten Leute nicht mehr darüber stolpern. Der Stadtbus konnte ins Leben gerufen werden. Nun gelte es, die Routen dieses Busses jetzt wieder an die heutigen Bedürfnisse anzupassen. „Uns ist auch die Schaffung alternativer Wohnformen ganz wichtig. Denn die Großfamilien gibt es ja nicht mehr“, so der Vorsitzende.