Norderstedt
Ellerau

AKN lehnt Umbau der Stau-Kreuzung weiter ab

Elleraus Bürgermeister Eckart Urban (Mitte) hier mit Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl und Ex-Minister Reinhard Meyer

Foto: Michael Schick

Elleraus Bürgermeister Eckart Urban (Mitte) hier mit Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl und Ex-Minister Reinhard Meyer

Millionen-Projekt könne realisiert werden, wenn Strecke für den Betrieb der S 21 umgebaut wird. AKN sieht jedoch keine Notwendigkeit.

Ellerau.  Wenn sich die AKN-Schranken am Ortseingang von Ellerau schließen, bilden sich auf der Bahnstraße und dem Berliner Damm lange Staus. Daher fordert die Gemeinde seit Langem, dass die Bahn in einer Unterführung unter der Straße fahren soll. Das Millionen-Projekt könne bestens realisiert werden, wenn die Strecke für den Betrieb der S 21 ohnehin aus- und umgebaut wird. Nun haben Bürgermeister Eckart Urban (SPD) sowie die Gemeindevertreter Joachim Wehner (Bürgerverein) und Peter Groth (Bürger-Forum) den Erörterungstermin für das Planfeststellungsverfahren zum künftigen S-Bahn-Betrieb genutzt, um ihre Forderung nochmals zu bekräftigen.

Allerdings fand der Vorstoß auch diesmal kein Gehör, wie Urban den Gemeindevertretern mitteilte. "Die AKN als Träger des Vorhabens sieht weiterhin keine Notwendigkeit für den Umbau der Kreuzung", sagte Urban. Es solle aber ein neues Verkehrsgutachten geben, insbesondere für die Einmündung der beiden Landesstraßen 76 (Bahnstraße) und 234 (Berliner Damm) geben. Die Expertise werde voraussichtlich bis zum Jahresende vorliegen. "So blieben am Ende die gegensätzlichen Standpunkte im Raum stehen. Die Planfeststellungsbehörde muss jetzt darüber entscheiden", sagte Urban.

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