Norderstedt
Langenhorn

Langenhorner Chaussee wird drei Monate Baustelle

Die Arbeiten hinter dem Kreisverkehr am Ochsenzoll beginnen am 24. Juli

Langenhorn. Für den Umbau der Langenhorner Chaussee vor dem Verkehrsknoten Ochsenzoll in Norderstedt gibt es nun einen genauen Zeitplan. Das geht aus der Antwort des Bezirksamtes Nord auf eine Anfrage der CDU-Bezirksfraktion Nord hervor.

Danach sind vier Bauphasen bis zum 27. Oktober geplant. Die erste Bauphase soll am 24. Juli beginnen. Bis zum 3. September wird dann der östliche Fahrstreifen der Chaussee saniert, ebenso die Hausanschlüsse und Siele. Ab dem 4. September kommen dann bis zum 29. September der westliche Fahrstreifen und die Nebenflächen dort an die Reihe. Danach folgen nur noch Restarbeiten auf beiden Seiten bis zum 27. Oktober.

Der Autoverkehr läuft in der ersten Bauphase nur in Richtung Hamburg, Parkplätze fallen weg, die Radfahrer werden über den Schmuggelstieg umgeleitet. In der zweiten Bauphase läuft es genauso in umgekehrter Richtung.

Die neue Chaussee wird zwei Fahrstreifen in beide Richtungen haben. Elf Parkplätze fallen weg. Dafür entstehen auf der Ost- und Westseite neue Fahrradwege.

Für die insgesamt breitere Verkehrsführung mussten jetzt an der Langenhorner Chaussee einige Bäume fallen – sehr zum Ärger vieler Anlieger. Leser Helmut Homfeld aus der Alten Landstraße ist entsetzt über die Fällung von nach seinen Angaben 100-jährigen Eichen und Linden. „Noch im Frühjahr wurden die Bäume bei anderen Bauarbeiten mit ,Bretter-Schutzmänteln’ eingepackt“, schreibt Homfeld. Am Sonnabend, 24. Juni, wurden die Bäume in Minuten von einer Baumsägemaschine entfernt. Seinem Unmut hat der Bürger mit einem Holzkreuz im Gedenken an die Bäume ein Mahnmal gesetzt. Die Bäume seien von der Politik geopfert worden, sagt Homfeld: „Durchfahrtsschneise statt Einkaufsmeile!“