Kreis Segeberg

Veranstalter profitieren vom warmen Wetter

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Michael Schick
Der Garstedter Stammtisch amüsiert sich seit 30 Jahren beim Himmelfahrtskonzert im Wald

Der Garstedter Stammtisch amüsiert sich seit 30 Jahren beim Himmelfahrtskonzert im Wald

Foto: Michael Schick

400 Besucher amüsieren sich beim Himmelfahrtskonzert der Feuerwehr im Wald, Gedränge herrscht auch beim Treffen der US-Oldtimer.

Kreis Segeberg.  Für sie hat der Ausflug Tradition: Immer an Himmelfahrt machen sich die Mitglieder des Garstedter Stammtisches auf in den Rantzauer Forst; denn mitten im Wald gibt es Musik, nette Leute und gute Laune gratis. Die Freiwillige Feuerwehr Garstedt lädt ein zum Himmelfahrtskonzert – und hat am gestrigen Donnerstag ein kleines Jubiläum gefeiert: Zum 40. Mal haben die Mitglieder der Norderstedter Ortswehr Grill- und Getränkestand sowie die Bühne aufgebaut. Dort nahmen die Musiker der Feuerwehr-Big-Band Platz und unterhielten die Besucher mit flotten Rhythmen.

Die langen Reihen der Partybänke waren voll besetzt, der Radparkplatz zwischen den Bäumen auch, viele hatte sich auf zwei Rädern oder zu Fuß auf den Weg in den Forst gemacht. Ältere wie jüngere, Familien mit Kinderwagen, Singles und Gruppen wie der Stammtisch aus Garstedt. „Wir kommen jedes Jahr hierher und sind nun sogar schon in dritter Generation vertreten“, sagten die Besucher, die sich Käse und Wurst in der Tupperschale mitgebracht hatten, Bier und Sekt aber lieber frisch aus Zapfhahn und Flasche genossen. „Man trifft hier immer Leute, die man lange nicht gesehen hat“, sagten die Garstedter, die sich besonders über das sommerliche Wetter als willkommene Zugabe freuten.

Das gefiel auch Wehrführer Matthias Bruns: „In den letzten Jahren hatten wir auch schon Regen, das drückt die Besucherzahl.“ Diesmal aber war er zufrieden. Rund 400 Norderstedter waren zum Himmelfahrtskonzert in den Wald gekommen. „Die gute Resonanz ist zugleich Anerkennung für unsere Mitglieder, die das Fest seit Wochen vorbereitet haben“, sagte Bruns. Rund 50 Feuerwehrleute sorgten dafür, dass die Besucher Wurst auf den Teller und Getränke auf die Tische bekamen.

Voll war es auch eine knappe halbe Stunden Autofahrt weiter in Richtung Nordosten des Kreises. Rund um Hüttmanns Schüün in Hüttblek bestaunten die Besucher alte US-Cars. Martin Thies, Inhaber der Firma Cruising Cars, hatte zum Treffen der Oldtimer aus den USA eingeladen, und rund 150 Liebhaber präsentierten ihre liebevoll restaurierten und gepflegten Schätze auf vier Rädern.

Mit einer Rarität hatten sich Sven Paulsen und Diana Koller aus Heide auf den Weg nach Hüttblek gemacht. „Einen solchen Dodge Job-Rated gibt es nur noch sehr selten im Originalzustand“, sagte Paulsen über seinen Mini-Truck, der 1955 gebaut wurde. Zum Originalzustand gehören, so Paulsen, auch die schwarzen Patina-Flecken auf der Motorhaube. Die beiden Dithmarscher lieben nicht nur alte Autos, sie schätzen auch die Leistung und das Angebot des Organisators und besonders das Treffen der US-Cars: „Das ist eine der schönsten Veranstaltungen, die wir kennen“, sagte Diana Koller.

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