Norderstedt
Kreis Segeberg

Flugplatz in Hartenholm muss gesperrt bleiben

Diese Bilder gehören der Vergangenheit an: Ein Flugzeug startet auf dem Flugplatz Hartenholm

Diese Bilder gehören der Vergangenheit an: Ein Flugzeug startet auf dem Flugplatz Hartenholm

Foto: Wolfgang Klietz

So lautet die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig. Flugplatzbetreiber hatte Beschwerde gegen Sperrung eingereicht.

Hartenholm/Schleswig.  Der Flugplatz Hartenholm bleibt gesperrt. So lautet die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Schleswig im Rechtsstreit zwischen der Luftaufsichtsbehörde des Landes Schleswig-Holstein und Flugplatzbetreiber Massoud Abzadeh.

Das Oberverwaltungsgericht wies damit Abzadehs Beschwerde gegen eine Entscheidung der Vorinstanz zurück. Das Verwaltungsgericht hatte darin der Kieler Luftfahrtbehörde recht gegeben, die die Nutzung der Start- und Landebahn aus Sicherheitsgründen untersagt hatte.

Bei dem Streit geht es um Bäume außerhalb des Flugplatzes, deren Höhe die Luftsicherheit gefährden, argumentiert die Behörde. Abzadeh sei verpflichtet, sich mit den Grundstückseigentümern, darunter den Landesforsten, über das Fällen der Bäume zu einigen und sie zu entschädigen. Die Landesforsten fordern beispielsweise für gefällte Bäume Ausgleichsflächen. Der Flugplatzbetreiber habe die Erfüllung dieser Verpflichtung zugesagt, war ihr bis zum Beginn der diesjährigen Flugsaison jedoch nicht nachgekommen, teilte das Oberverwaltungsgericht mit. „Die Untersagung dient der Sicherheit des dort stattfindenden Luftverkehrs“, sagte eine Gerichtssprecherin. „Der Beschluss ist unanfechtbar.“

Abzadeh hatte mehrfach angekündigt, durch alle Instanzen zu gehen, um den Betrieb des Flugplatzes wieder aufnehmen zu können. Er argumentiert, die Bäume seien schon seit Jahren hoch und hätten zu keinem Zeitpunkt die Sicherheit des Flugverkehrs gefährdet. „Unsere Piloten lachen darüber“, sagte Abzadeh vor wenigen Wochen und fügte hinzu, er werde wegen seiner iranischen Herkunft diskriminiert.