Norderstedt
Kaltenkirchen

Ein neues Gesicht für die Holstentherme

Ende des Jahres soll die Eingangshalle mit der neuen Fassade im Kolonialstil fertiggestellt werden

Ende des Jahres soll die Eingangshalle mit der neuen Fassade im Kolonialstil fertiggestellt werden

Foto: Holstentherme Kaltenkirchen

Zwei Millionen Euro kosten der Bau einer Empfangshalle und die Fassade. Neue Premium-Sauna „La Mamounia“ wurde eröffnet.

Kaltenkirchen.  Die Holstentherme in Kaltenkirchen bekommt ein neues Gesicht. In dem Wellness- und Erlebnisbad an der Norderstedt haben die Arbeiten für die neue Eingangshalle und den Ausbau der Garderoben begonnen. Damit wird sich die Fassade zur Straße komplett verändern. Gearbeitet wird bei laufendem Betrieb in den Bädern und Saunen.

„Alle Attraktionen bleiben in Betrieb“, verspricht Geschäftsführer Stefan Hinkeldey. „Durch den Erweiterungsbau gibt es keine Einschränkungen.“ Mit dem Ausbau wolle die Holstentherme dem gestiegenen Besucheraufkommen gerecht werden. Die Investition stehe unter dem Motto „Mehr Garderobe. Mehr Eingangshalle. Mehr Komfort“. Zwei Millionen Euro werden die Erweiterungen kosten. Dabei reiht sich das Projekt in eine ganze Serie von Sanierungen und Neubauten ein, die in den vergangenen zehn Jahren rund 16 Millionen Euro gekostet haben.

„In den vergangenen zehn Jahren konnten wir ein durchschnittliches Gästewachstum von über vier Prozent pro Jahr verzeichnen“, sagt Hinkeldey. Im Jahr 2016 kam eine halbe Million Besucher. Da die Thermenmitarbeiter auch in den kommenden Jahren auf Wachstumskurs setzen und die Attraktionen kontinuierlich weiter ausbauen wollen, müssen Eingangshalle und Garderoben erweitert werden.

„Ich vergleiche das immer mit einem Flaschenhals, wo alle Gäste durch müssen“, sagt Hinkeldey. „Die beengte Eingangssituation hat in den vergangenen Jahren immer wieder zu Engpässen geführt.“ Die Erweiterung werde den Komfort für Gäste und Mitarbeiter maßgeblich steigern.

Gebaut wird in zwei Abschnitten. Künftig wird sich die Eingangshalle über eine Fläche von 300 Quadratmetern erstrecken. Die Fassadengestaltung im Kolonialstil werde die Außenansicht grundlegend verändern, sagte der Geschäftsführer. Auch drinnen soll die erweiterte Halle im Kolonialstil mit echten Palmen, einer großen Rezeption und lichtdurchflutet gestaltet werden. „Der erste Bauabschnitt wird im Dezember 2017 abgeschlossen sein“, verspricht Hinkeldey. „Also noch vor Weihnachten können die Gäste der Holstentherme die Anlage dann durch die neue Eingangshalle betreten und sich gleich auf einen bevorstehenden Urlaubstag einstimmen.“ Der zweite Bauabschnitt soll im März des kommenden Jahres beginnen.

Ein weiteres Bauprojekt hat die Holstentherme vor wenigen Tagen beendet und die Eröffnung der neuen Sauna „La Mamounia“ gefeiert. 600.000 Euro wurden investiert. „Ich denke, hier haben wir eine neue Etappe von Hochwertigkeit und Eleganz für unsere Gäste geschaffen“, sagte der zweite Geschäftsführer der Therme, Torge Pfennigschmidt, bei der Eröffnung. „Die Aufenthaltsqualität wird deutlich steigen.“

Er geht davon aus, dass sich die Kosten bei 60 Gästen pro Tag und einem Eintrittsgeld von 4,90 Euro für 60 Minuten schnell amortisieren. In diesem oder im kommenden Jahr ist außerdem der Bau einer Dachterrasse für das „La Mamounia“ geplant, das bei den Mitarbeitern „Moni“ genannt wird.

Schon lange habe die Holstentherme an Ideen für ein Premiumangebot für die Saunenwelt gearbeitet. „Die zündende Idee für dieses schöne Bauwerk entwickelten wir dann vor etwa zwei Jahren auf einer Reise nach Marrakesch“, berichtete Pfennigschmidt den Gästen der Eröffnungsfeier. Gebäude und Atmosphäre eines Hauses inspirierten die Gäste aus Deutschland. „Das Ergebnis ist sehr stimmungsvoll“, sagte Pfennigschmidt – auch wenn „Moni“ nicht in jeder Hinsicht mit dem Vorbild authentisch ist.