Vogelgrippe

Zwei neue Fälle von Geflügelpest im Kreis

Vier Sperrbezirke gibt es aktuell im Kreis Segeberg

Vier Sperrbezirke gibt es aktuell im Kreis Segeberg

Foto: Holger Hollemann / dpa

Ein Bussard in Bad Bramstedt und ein Gänsesänger in Hitzhusen waren mit dem Virus H5N5 infiziert. Neuer Sperrbezirk ausgewiesen.

Kreis Segeberg.  Es gibt zwei weitere Fälle von Geflügelpest im Kreis Segeberg: Das Friedrich-Löffler-Institut bestätigte jetzt das hoch pathogene Influenza A Virus des Subtyps H5N5 bei einem Bussard, der in Bad Bramstedt tot aufgefunden und vom Kreisveterinäramt beprobt worden war.

Außerdem wurde bei einem Gänsesäger, der in der Gemeinde Hitzhusen tot aufgefunden wurde, ebenfalls der hochpathogene Subtyp H5N5 des Influenza A Virus nachgewiesen.

Aus diesem Grund mussten weitere Teile des Kreises zu einem gemeinsamen vierten Sperrbezirk (Bad Bramstedt/Hitzhusen und Umgebung) ausgewiesen werden. Um den gemeinsamen Sperrbezirk wurde ein zweites Beobachtungsgebiet eingerichtet. In dem Sperrbezirk befinden sich 91 Geflügelhalter.

In dem Beobachtungsgebiet gibt es 170 Betriebe, die Geflügel gehalten. Auch der Nachbarkreis Steinburg ist von dem Beobachtungsgebiet betroffen.

Wegen der erneuten Fälle von Geflügelpest im Kreis Segeberg gelten deshalb auch außerhalb von Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten die strengen Biosicherheitsmaßnahmen auch für kleine Geflügelbestände und das Aufstallungsgebot im Kreis Segeberg – wie im gesamten Land Schleswig-Holstein – uneingeschränkt weiter.

Bürger können wie bisher tot aufgefundene Wasservögel, Greifvögel und sogenannte Aasfresser (Krähen, Möwen) den jeweiligen örtlichen Ordnungsbehörden melden. Das Kreisveterinäramt ist zu den üblichen Geschäftszeiten über das Bürgertelefon (04551/95 12 11) zu erreichen.