Norderstedt
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Sie empfiehlt ein ökologisches Jahr

Am Montag berichtet Annabell Arndt im Norderstedter Weltladen über ihre Erfahrungen als FÖJlerin

Norderstedt. Abitur in der Tasche und dann? Gleich zur Uni? Aber nicht mit Annabell Arndt. Die 18-Jährige, die im Sommer ihr Abitur am Norderstedter Lise-Meitner-Gymnasium machte, will sich erst orientieren und testen, wo sie steht, und wo sie hin will.

„Ich wollte arbeiten und Erfahrungen sammeln, damit ich besser beurteilen kann, bei welcher Arbeit ich mich wohlfühle“, sagt Annabell Arndt. Sie entschloss sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), bewarb sich beim Weltladen an der Rathausallee und wurde angenommen. „Ich gönne mir dieses Jahr und bin mir sicher, dass ich dann eine gute Berufsentscheidung treffen kann“, sagt Annabell Arndt. Am Montag, 13. Februar, berichtet sie von 16 Uhr an mit ihrer Kollegin Martje Kuhr vom Weltladen in Heide im Norderstedter Rathaus über ihre Erfahrungen während des Freiwilligen Ökologischen Jahres, über Strukturen, Bewerbungskriterien und Chancen.

Sie vermitteln, wo es Stellen für das FÖJ gibt, auch im Ausland, nennen Träger, Bedingungen und Verdienst. Träger sind beispielsweise gemeinnützige Vereine wie die Weltläden, die Wattenmeer-Region, Ökobauernhöfe, BUND und Nabu. In Schleswig-Holstein haben die Bewerber die Wahl unter fast 100 Ausbildungsstellen, darunter das Gut Wulksfelde in Tangstedt. „Ich lerne viele Menschen kennen, beispielsweise auf den Seminaren“, sagt Annabell Arndt.

Infos über das Freiwillige Ökologische Jahr am Montag, 13. Februar, 16 Uhr, Rathaus Norderstedt, Rathausallee 50, Raum K 212. Annabell Arndt, Martje Kuhr und Franz Maletzke, Leiter des Weltladens, beantworten auch Fragen.