Norderstedt
Bad Segeberg

Geflügelpest breitet sich im Kreis Segeberg weiter aus

Bad Segeberg. Vermutlich muss die wegen der Geflügelpest im Kreis Segeberg eingerichtete Restriktionszone um zwei weitere Sperrbezirke vergrößert werden. Bei zwei verendeten Enten, die am 14. November untersucht worden sind, liegt mittlerweile der Befund des Landeslabors vor – jeweils positiv auf das aviäre Influenza-A-Virus des Subtyps H5.

Dies ist gleichbedeutend mit einem Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest. Die Befunde müssen noch vom nationalen Referenzlabor, dem Friedrich-Löffler-Institut, bestätigt werden. Eine der Enten wurde in Hasenkrug bei Bad Bramstedt gefunden, damit wäre auch der Westkreis erstmals betroffen.

Wer tote Vögel gefunden hat, sollte sich telefonisch an das Kreisveterinäramt unter der Telefonnummer 04551/95 12 11 wenden. Ist die Behörde nicht erreichbar, können Bürger auch die Rettungsleitstelle unter der 112 informieren.