Norderstedt
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3000 Besucher kommen zur „Lifeage“-Messe

Dr. Bettina Rippel (r.) zeigt Katja Raimundo, wie Woodstocking funktioniert

Dr. Bettina Rippel (r.) zeigt Katja Raimundo, wie Woodstocking funktioniert

Foto: Michael Schick

Die Veranstaltung rund um Informationen für Menschen ab 50 Jahren feiert erfolgreiche Premiere im Norderstedter Rathaus.

Norderstedt.  „Man spürt richtig, wie der Körper reagiert“, sagt Katja Raimundo, die gerade ein neues Angebot testet: Woodstocking zielt darauf ab, die Beweglichkeit zu verbessern, sich selbst intensiver wahrzunehmen und das Gehirn auf Trab zu bringen. So jedenfalls formuliert Dr. Bettina Rippel die Vorzüge der von ihr entwickelten, von Hand gedrechselten Eschenstäbe, die als Trainingsgeräte zum Einsatz kommen.

Vorgestellt haben die Medizinerin und ihr Team das Training auf einer Messe, die am Wochenende in Norderstedt Premiere feierte: „Lifeage“ wendete sich an Menschen ab 50. Insgesamt 75 Aussteller informierten am Sonnabend und Sonntag im Rathaus über alles, was die Zielgruppe interessieren könnte.

Gesundheit war ein Schwerpunkt. Tango für Senioren, Tanzen im Sitzen und Stehen, E-Bikes, Wohnen im Alter, Gehirnjogging, Arthrose und ihre Behandlungsmöglichkeiten, Sporternährung und Nahrungsergänzungsmittel – dazu fanden die Besucher Informationen. Zu allen Themen hatten die Veranstalter ein straffes Vortragsprogramm organisiert.

Die neue Messe kam gut an. „Wir sind zwar noch nicht ganz so weit gekommen, aber ich finde es gut, dass man sich hier auf einen Schlag über viele Themen informieren kann“, sagte Edith Dreßler, die gerade Schmalz am Stand von Edda und Marcel Graaf probierte und begeistert war. Die beiden setzen auf „Lebenskraft aus dem Moor“ und waren mit der Resonanz auf die neue Info-Ausstellung zufrieden: „Wir haben auf eine solche Messe gewartet, und es hat sich gelohnt, dass wir hier dabei sind“, sagte Edda Graaf.

Heinz Rehder und Angela Rundeshagen blieben beim Tango hängen. Jana Osterhus und Helmut Fuchs haben sich darauf spezialisiert, Senioren in Schwung zu bringen. Ob im Seniorenheim und mit Rollator, beim runden Geburtstag oder der goldenen Hochzeit – die Tänzer zeigen den Gästen, dass Tango „eigentlich doch ganz einfach ist“.

Auch Organisator Thomas Will war zufrieden mit den knapp 3000 Besuchern, die drei Euro Eintritt zahlen mussten. „Dadurch sind nur die gekommen, die auch wirklich Interesse haben“, sagte Will. Die Aussteller hätten viele gute Gespräche geführt, im nächsten Jahr soll „Lifeage“ in die zweite Runde gehen.