Norderstedt
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Markthändler verkaufen Suppe für guten Zweck

Foto: Fenya Hentsch / HA

Kunden löffeln 220 Liter Suppe auf den Wochenmärkten. Die Spendenaktion bringt 878,90 Euro für die Norderstedter Tafel ein.

Norderstedt.  Die Händler der Norderstedter Wochenmärkte haben eine erfolgreiche Spendenaktion zugunsten der Norderstedter Tafel organisiert, die Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Donnerstags, freitags und sonnabends haben die Marktbeschicker jeweils ab 11 Uhr auf den Märkten vor dem Rathaus, am Herold-Center und am Harksheider Markt Kartoffelsuppe verkauft. Für einen Euro konnten sich die Kunden auf dem Markt stärken, für zwei Euro einen großen Becher mit nach Hause nehmen und so die Spendenaktion unterstützen.

„Wir haben drei- bis viermal im Jahr eine Marktsprecherversammlung. Dabei kam die Idee dann auf, weil auch viele Kunden des Wochenmarktes ein gutes Verhältnis zur Tafel haben“, sagt Harald Kolumbe von der Norderstedter Wochenmarktverwaltung. Dieses gute Verhältnis spiegele sich in der Endsumme wieder: Insgesamt gingen 220 Liter Suppe über den Standtisch, es kamen, ergänzt durch einige Extraspenden, genau 878,90 Euro zusammen.

Ein absolut phänomenales Ergebnis, findet auch Ingrid Ernst, die Leiterin der Norderstedter Tafel: „Wir haben an allen drei Tagen ehrenamtliche Mitarbeiter von der Tafel abgestellt, um die Kunden auf den Märkten anzusprechen oder beim Verteilen der Suppe zu helfen. Trotzdem gilt unser Dank natürlich auch allen anderen Helfern.“ Die Idee, Spenden für die Norderstedter Tafel durch den Verkauf von Kartoffelsuppe zu sammeln, sei ein gemeinsames Projekt gewesen. Markthändler spendeten die Zutaten, Reinhard Schümann, Chef der Norderstedter Wochenmärkte, kochte zusammen mit ehrenamtlichen Helfern die Suppe, Mitarbeiter der Tafel verteilten sie und sprachen die Leute auf der Straße an. „Diese Aktion ist eine Win-win-Situation sowohl für die Tafel, als auch für die Wochenmärkte“, meinte Lotti Kolumbe von der Wochenmarktverwaltung. „Die Markthändler hätten schon immer ein großes Herz für die Tafel gehabt. Besonders beeindruckte sie aber das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die in jeder Situation vollen Arbeitseinsatz gezeigt hätten.