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Kaltenkirchen

„CDU-Vorwürfe gegen Pro Kaki sind dummes Zeug“

Kaltenkirchen.  Die Kaltenkirchener Wählergemeinschaft Pro Kaki hat die Angriffe des CDU-Ortsverbandes scharf zurückgewiesen. „Wieder einmal fällt Hauke von Essen, der neue CDU-Fraktionsvorsitzende und Wahlkampf-Manager des Bürgermeisters, durch Diffamierungen und persönliche Angriffe unangenehm auf“, sagt der Pro-Kaki-Vorsitzende Reinhard Bundschuh. Die Vorwürfe auf der Homepage des Ortsverbands seien aus der Luft gegriffen und schlichtweg „dummes Zeug“.

Die CDU hatte Pro Kaki vorgeworfen, permanent gegen die Christdemokraten und die Stadtverwaltung zu „schießen“. „Wenn man die Anträge und die Pressearbeit der Wählergemeinschaft Pro Kaki bewertet, dann kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass die Sacharbeit zum Wohle der Stadt Kaltenkirchen aufgegeben wurde“, heißt es im Newsletter des CDU-Ortsverbandes. Es werde nicht nur permanent gegen die CDU, sondern auch gegen die Verwaltung geschossen, kritisieren die Christdemokraten. Offenbar habe Pro Kaki kein Vertrauen mehr in die Arbeit von Bürgermeister Hanno Krause (CDU).

Bundschuh wies auch die Behauptung der CDU zurück, Pro Kaki wolle einen eigenen Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters im kommenden Jahr aufstellen und damit einen Konkurrenten für Krause ins Rennen schicken.

„Sollte diese verleumderische Kampagne von Hauke von Essen ein Vorgeschmack auf den Stil des Wahlkampf-Managers von Hanno Krause sein, dann stellt sich die Frage, ob die Wählergemeinschaft den Bürgermeister wie bisher unterstützen kann“, sagt Bundschuh. Pro Kai werde die Arbeit der Verwaltung auch weiterhin konstruktiv begleiten.

Auch Krause reagierte: „Was Herr von Essen gesagt hat, muss er selbst klären“, sagte er. „Das ist seine Baustelle.“ Zwar sei er seit zwölf Jahren CDU-Mitglied, doch er werde auch künftig parteiübergreifend sein Amt ausüben und freue sich, wenn Pro Kaki seine Wiederwahl unterstütze.