Norderstedt
Bad Segeberg

Der Levo-Park wird am Donnerstag vorgestellt

Der Levo-Park wird eine Asylunterkunft

Der Levo-Park wird eine Asylunterkunft

Foto: Helge Buttkereit

Die neue Asylunterkunft ist allerdings noch nicht komplett fertig gestellt. Bis zu 1500 Bewohner sollen hier unterkommen können.

Bad Segeberg.  Das schleswig-holsteinische Innenministerium will die neue Asylunterkunft im Levo-Park, einer ehemaligen Bundeswehrkaserne am Rande von Bad Segeberg, am Donnerstag, 11. August, der Öffentlichkeit vorstellen. Hierfür wird von 16 bis 18 Uhr (Bramstedter Landstraße 100) ein Tag der offenen Tür stattfinden, an dem alle interessierten Bürger teilnehmen können.

Im Levo-Park sollen Flüchtlinge unterkommen, die eigentlich der Hansestadt Hamburg zugewiesen worden sind. Die dortige Innenbehörde hat allerdings eine Vereinbarung mit dem Innenministerium in Kiel geschlossen – auf einem Drittel der Fläche sollen Asylbewerber leben können. Eigentlicher Eigentümer des Parks ist die Wachholtz-Investorengruppe, die ihrerseits einen auf fünf Jahre datierten Nutzungsvertrag mit dem Land Schleswig-Holstein abgeschlossen hat.

Das anvisierte Containerdorf mit Kapazität für theoretisch bis zu 1500 Bewohner ist jedoch weiterhin nicht fertig – trotz mehrmonatiger Planungsphase. Die ersten Personen, die aus der Hamburger Erstaufnahme in Rahlstedt nach Bad Segeberg kommen, ziehen deswegen vorerst in ein leerstehendes früheres Kompaniegebäude. Zum Zeitpunkt der fertigstellung gab es in den letzten Tagen verwirrende Angaben. Immer wieder wurde der Einzug verschoben, zuletzt auch am Montag.

Auf Abendblatt-Nachfrage konnten am gestrigen Dienstag weder das Innenministerium noch die Hamburger Innenbehörde sagen, ob am Donnerstag, also wenn die Asylunterkunft für jedermann geöffnet sein wird, tatsächlich auch die ersten Flüchtlinge ihre Zimmer bezogen haben werden.