Norderstedt

Am Meeschensee entstehen neue Radstellplätze

Christopher Herbst
Am AKN-Bahnhof Meeschensee entsteht bis Ende Oktober ein neuer Fahrradstellplatz für 100 Räder. Das Betriebsamt Norderstedt baut hier die alte Konstruktion ab

Am AKN-Bahnhof Meeschensee entsteht bis Ende Oktober ein neuer Fahrradstellplatz für 100 Räder. Das Betriebsamt Norderstedt baut hier die alte Konstruktion ab

Foto: Christopher Herbst / HA

Bis zur Fertigstellung der Park-and-Ride-Anlage Ende Oktober müssen Pendler am AKN-Bahnhof mit Einschränkungen leben.

Norderstedt.  Bis Ende Oktober wird die Park-and-Ride-Anlage am AKN-Bahnhof Meeschensee nur eingeschränkt nutzbar sein für Pendler. Grund hierfür ist der Bau von 100 zeitgemäßen und überdachten Fahrradstellplätzen. Das Betriebsamt der Stadt Norderstedt hat die alte Anlage bereits demontiert. Provisorisch sollen die Räder nun auf einem Teil der Pkw-Parkplätze abgestellt werden. Dazu wird ab nächster Woche die ausführende Baufirma ebenso eine größere Fläche benötigen, um ihre Fahrzeuge und Materialien zu lagern.

Dass die Kapazitäten an der Haltestelle, die speziell von Henstedt-Ulzburgern und von Menschen aus Quickborn-Heide genutzt wird, nicht ausreichen, ist bekannt. Viele Pendler nutzen den Bahnhof, weil hier die Tarifzone für den HVV-Großbereich endet. Das nun gestartete Vorhaben ist Resultat von Beratungen in der Norderstedter Arbeitsgruppe Radverkehr und kostet ungefähr 200.000 Euro.

Auch die Pkw-Parkplätze sollen demnächst erweitert werden, wobei eine exakte Bedarfsanalyse noch aussteht. Wie bei den Fahrrädern gilt: Es gibt zu wenig Plätze, weswegen oftmals Autos im Wald westlich der Bahngleise abgestellt werden. Bei diesem Ausbauprojekt ist Henstedt-Ulzburg federführend, die Großgemeinde erwarb bereits eine Waldfläche von 11.000 Quadratmetern des Landwirtes Michael Drube, zahlte hierfür 68.000 Euro.

Um die Bäume abholzen zu dürfen, müssen allerdings zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. In diesem Fall wäre das eine Änderung des Flächennutzungsplans – und zwar von Norderstedter Seite aus. Die Verwaltung hat bereits zugesagt, sich hierfür einzusetzen. Letztlich ist aber eine politische Zustimmung notwendig. Mündlich wurde zudem bereits eine Kostenbeteiligung zugesagt. Auch Quickborn soll einen Teil der Finanzierung übernehmen.

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