Norderstedt
Kaltenkirchen

Neuer Weg zu Dodenhof führt übers Gleis

Sie eröffneten den Übergang: AKN-Chef Wolfgang Seyb (von links), Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause, Olaf Hansen (Dodenhof), Bürgervorsteher Rüdiger Gohde und Michael Juhr (Dodenhof)

Sie eröffneten den Übergang: AKN-Chef Wolfgang Seyb (von links), Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause, Olaf Hansen (Dodenhof), Bürgervorsteher Rüdiger Gohde und Michael Juhr (Dodenhof)

Foto: Wolfgang Klietz

Neuer Bahnübergang ermöglicht Zugang von der Kieler Straße. Fußgänger und Radfahrer können AKN und Betriebe jetzt bequem erreichen.

Kaltenkirchen.  Das ist eine gute Nachricht für Fußgänger und Radfahrer: Der AKN-Bahnhof Dodenhof in Kaltenkirchen ist jetzt von beiden Seiten des Gleises zu erreichen. Bislang gelangten Fahrgäste nur aus Richtung des Möbel- und Modehauses zum Zug. Jetzt ist auch der Weg von der Kieler Straße aus frei. Ein neuer Bahnübergang dient außerdem als Verbindung für Kunden, die zu Fuß oder per Rad zu Dodenhof wollen, aber bislang stets den großen Umweg über die Hauptzufahrt an der Autobahnanschlussstelle nehmen mussten.

„Das Schließen dieser baulichen Lücke an der Kieler Straße ist sehr wichtig“, sagt Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause. „Das Gelände von und um Dodenhof herum wird so näher an die Innenstadt gebracht und eine Verbindung hergestellt.“

Die neue Verbindung gehört zum Gesamtkonzept für das neue Gewerbegebiet Küsterland im Norden Kaltenkirchens. Dazu gehören der Globus-Baumarkt sowie bislang unbebaute Flächen zwischen der AKN-Trasse und der Kieler Straße. Dieses Areal wurde bereits für Gewerbebetriebe mit einer Straße inklusive Regenwasserkanalisation, Straßenbeleuchtung und Telekommunikationsleitungen erschlossen. Die gesamten Planungs- und Baukosten belaufen sich bislang auf 753.000 Euro.

Zu den Projekten im Gewerbegebiet gehört der Bau eines Hotels an der Ecke zur Norderstraße. Investor ist Uwe Heymann, der das Vier-Sterne-Hotel Dreiklang in Kaltenkirchen führt. Ein weiterer Investor für eine Gewerbefläche ist der Berufskleidungshersteller Snickers, der am Bauhof bauen will.

Welche Betriebe sich darüber hinaus auf den freien Flächen ansiedeln werden, ist noch offen. Lange war McDonald’s als einer der Nutzer im Gespräch, doch die Verhandlungen sind gescheitert.

„Mit Blick auf eine weitere, zukünftige Bebauung des Küsterlands ist es wichtig, dass unsere Fahrgäste von beiden Seiten den Bahnsteig erreichen können“, sagte AKN-Vorstand Wolfgang Seyb bei der Eröffnung des neuen Übergangs. Er hofft, das künftig an der Station noch mehr Fahrgäste in die AKN einsteigen.

Der neue Bahnübergang in Kaltenkirchen ist mit modernen Umlaufsperren gesichert.