Norderstedt
Bad Bramstedt/Samos

Bundespolizisten retten zwölf Flüchtlinge

Beamte der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt kreuzen mit dem Boot „Uckermark“ vor der griechischen Insel Samos, um Flüchtlinge zu retten

Beamte der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt kreuzen mit dem Boot „Uckermark“ vor der griechischen Insel Samos, um Flüchtlinge zu retten

Foto: Christian Charisius / dpa

Besatzung des Bootes „Uckermark“, die zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gehört, ist vor der griechischen Insel Samos im Einsatz.

Bad Bramstedt/Samos.  Bundespolizisten haben auf dem Mittelmeer zwölf Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Sie waren in griechischen Gewässern vor der Insel Samos unterwegs und kamen offenbar aus der Türkei. Die Besatzung des Bootes „Uckermark“ der Bundespolizei entdeckte das Boot. Die „Uckermark“ und ihre Besatzung gehören zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt.

„Das seeuntüchtige Schlauchboot wurde nur mit einem elektrischen Bootsmotor angetrieben, der mit einer billigen Autobatterie betrieben wurde“, sagte Polizeisprecher Matthias Menge. Zehn der geretteten Flüchtlinge kommen aus Pakistan, einer aus Indien und einer aus Afghanistan. Menge sagte: „Alle konnten gerettet und den griechischen Behörden auf Samos übergeben werden.“ Die Bramstedter Direktion ist seit März mit zwei Booten und Besatzungen in den Gewässern vor Samos im Einsatz.