Norderstedt
Nahe

Deutsche Glasfaser will im April in Nahe weiterbauen

Nahe. In Nahe ist zuletzt leise Kritik am Breitbandversorger Deutsche Glasfaser laut geworden. Die Gemeindevertretung hat den Ausbau des schnellen Internets auf die Tagesordnung ihrer Sitzung am heutigen Mittwoch, 19.30 Uhr (Feuerwehrhaus, Mühlenstraße 13), genommen, nachdem sich wiederholt Anwohner bei Bürgermeister Holger Fischer (WDN) beschwert hatten. So würden Haushalte aus den Randgebieten in den Straßen Im Busch und Lüttdörp sowie das kleine Gewerbegebiet am Kronskamp derzeit vergeblich auf eine Auskunft warten, wann die nötigen Baumaßnahmen beginnen würden.

Es gibt keinen Grund zur Besorgnis, sagt aber Ralf Pütz, Regionalmanager für Schleswig-Holstein. „Wir gehen davon aus, dass wir im April anfangen zu bauen – aber es hängt auch davon, ob es regnet oder friert.“ Dann werden gleichzeitig alle verbliebenen Standorte angeschlossen. Das Interesse am Breitband war gerade in den abgelegenen Ortsteilen hoch, 64 von 98 angefragten Haushalten haben einen Vertrag abgeschlossen – insgesamt kommt Nahe auf eine Quote von bisher 41,8 Prozent. Im Dorfzentrum sind alle Arbeiten bereits fertig gestellt.

Die Gemeinde ist laut Pütz gerade in den Außenbereichen ein besonderer Fall, weil es dort viele Grünstreifen gebe. Dort Leitungen zu legen, sei bei großer Nässe sehr schwierig. Genau das Gegenteil ist bei dem Gewerbegebiet am Kronskamp der Fall. „Dort gibt es fast nur Asphalt.“