Norderstedt
bad Segeberg

Kreistag beschließt Aktionsplan zur Inklusion

bad Segeberg. Menschen mit Behinderung sollen ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein und keine Nachteile erfahren. Das wünschen Politik und Verwaltung im Kreis Segeberg. Das entsprechende Bekenntnis zur Inklusion – ein Aktionsplan für den Zeitraum bis 2019 – ist nun vom Kreistag einstimmig verabschiedet worden.

Zu den Kernpunkten gehört beispielsweise, Verwaltungsmitarbeiter besser zu schulen – und zwar gerne durch Menschen mit Behinderung, die „ExpertInnen in eigener Sache“ seien. Gearbeitet wird auch an einem Konzept zur Interessenvertretung. Weiter sollen alle Kreis-Gebäude barrierefrei werden, gleiches gilt für öffentlich zugängige Informationen oder kulturelle Angebote. Ab Herbst ist ein Arbeitskreis „Schwerbehindertenvertretungen im Kreis Segeberg“ angedacht.

Passend dazu muss ab 1. Juni die (ehrenamtliche) Stelle des Behindertenbeauftragten für vier Jahre neu besetzt werden. Die Person hätte die Chance, von Beginn an die Umsetzung des Aktionsplans zu begleiten, wäre Bindeglied zwischen Behinderten und politischen Gremien. Bewerbungen bis 4. April an: Annett Rohwer, Eingliederungshilfe Kreis Segeberg, Hamburger Straße 30, 23795 Bad Segeberg.