Norderstedt
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Emmausgemeinde sammelt für ein Kreuz für die Christuskirche

Norderstedt.  Bereits vor 15 Jahren sollte an der Front der Christuskirche in Garstedt ein gut sichtbares Bronzekreuz montiert werden. Damals sei nichts daraus geworden, sagt Gisela Göttsche. „Wir hatten kein Geld.“ Göttsche ist Vorsitzende des Kirchengemeinderats der Emmausgemeinde, zu der die Christuskirche gehört. Das Gremium wird im November neu gewählt. „Ich möchte es noch schaffen, dass das Kreuz in meiner Wahlperiode montiert wird“, sagt sie. Nun sammelt die Gemeinde Spenden – das Kreuz und seine Montage kosten etwa 15.000 Euro.

Warum aber soll überhaupt ein Kreuz an die Kirche? „Pastor Lorenz hat im Kirchengemeinderat gesagt, unsere Kirche predige nicht nach außen“, betont Göttsche. „Man sieht kaum, dass es eine Kirche ist.“ Gerade durch die Neubauten in der direkten Nachbarschaft ist an der Christuskirche in den vergangenen Jahren ein Zentrum mit Seniorenwohnungen, Kindertagesstätte und Café Plietsch entstanden. „Es ist hier lebendiger geworden, früher war das eine einfache Wohnstraße“, sagt Göttsche. Auch deshalb sei es wichtig, dass die Kirche deutlich als solche erkennbar ist.

Das Kreuz solle so platziert werden, dass darunter immer noch ein Banner mit wichtigen Einladungen der Gemeinde platziert werden kann, erläutert Göttsche. Das Kreuz soll 2,30 Meter hoch und 1,78 Meter breit sein und von einer Glockengießerei gefertigt werden. Wann genau es montiert wird, hängt vom Aufkommen der Spenden ab. Und wenn das Kreuz montiert ist, gibt es in den Augen von Göttsche noch ein weiteres Projekt. „Hier steht nirgendwo Christuskirche Garstedt“, sagt sie. (but)